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München - Trotz der Coronakrise plant die Bundesliga im Mai Geisterspiele. Doch welche Lösungen gibt es für andere Sportarten? Ein Kommentar von SPORT1-Moderator Hartwig Thöne.

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Die Sportwelt hatte sich von Angela Merkel den Startschuss zum Comeback in der Corona-Krise erhofft, doch die Faktenlage blieb dünn.

Klar ist: Großveranstaltungen mit mehreren tausend Zuschauern und Athleten wird es bis Ende August nicht geben.

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Doch während der Profifußball unter allen Umständen ab Mai mit Geisterspielen zurückkommen will, rätseln viele andere Leistungssportler und Millionen Freizeitsportler: Und was ist mit uns?

Die DFL wird alles, wirklich alles versuchen, um den Ball wieder zum Rollen zu bringen. Zu wichtig sind die TV-Millionen für die Existenz der Profivereine. Andere Ligen wie beispielsweise Basketball, Handball, Hockey oder auch der Motorsport brauchen die Zuschauereinnahmen, um den drohenden Kollaps zu verhindern. Antworten: Fehlanzeige!

Alle aktuellen Meldungen, Entwicklungen und Auswirkungen auf den Sport durch die Covid-19-Krise im Corona-Ticker!

Bundesliga steht ganz vorne

Und was ist mit den Fitnessstudios, Sportplätzen oder Tennisanlagen? In Österreich sind ab Anfang Mai Outdoorsportarten wie Leichtathletik, Tennis, Reiten und Golf unter Auflagen erlaubt. Für Deutschland fehlt bislang jede Perspektive für den Sport.

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Fakt ist: Die Fußball-Bundesliga steht in der Pole Position für das Rennen um die schnelle Rückkehr des Sports. Doch bei aller Sympathie der Deutschen für ihren Lieblingssport: Nicht nur Bayern, Schalke und Co. sehnen sich nach einem Neustart.

Die Politik muss Antworten finden: Für den Profisport, für die Existenz von Sportarten, Sportstätten und Vereinen und Millionen von Freizeitsportlern, die seit gestern weiter rätseln, wann und wie der Startschuss für den Sport wieder fällt.