Frank Stäbler gewann seine zweite Goldmedaille bei Europameisterschaften
Frank Stäbler gewann seine zweite Goldmedaille bei Europameisterschaften © Getty Images
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Deutschlands Ausnahmeringer hat wieder zugeschlagen. Bei der EM in Rom ist der Griechisch-Römisch-Spezialist eine Klasse für sich und holt zum zweiten Mal EM-Gold.

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Der dreimalige Ringer-Weltmeister Frank Stäbler hat bei den Europameisterschaften in Rom seinen zweitem EM-Titel nach 2012 geholt.

Der 30 Jahre alte Griechisch-Römisch-Spezialist vom KSV Musberg ließ im Finale der Gewichtsklasse bis 72 kg dem Georgier Juri Lomadse keine Chance. Kurz nach dem Finalkampf Stäblers holte Hannes Wagner (82 kg) durch einen Sieg gegen den Weißrussen Stanislau Schafarenka Bronze.

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"Ich bin einfach nur happy. Unfassbar, hammermäßig, unglaublich", sagte Stäbler: "Mir gehen die Superlative aus. Mein fünfter großer Titel. Das ist so verrückt."

Stäbler nutzte die EM als Olympia-Formcheck. Da die Kategorie bis 72 kg nicht olympisch ist, wird Stäbler bei den Spielen in Tokio (24. Juli bis 9. August) in der Klasse bis 67 kg antreten. Danach will der Schwabe, der in Japan eine Medaille anpeilt, seine internationale Karriere beenden.

Drei Chancen auf Bronze

Anna Schell, Laura Mertens und Ellen Riesterer kämpfen bei der EM am Donnerstag um Bronze. Die WM-Dritte Schell verlor am Mittwoch ihr Halbfinale in der Gewichtsklasse bis 68 kg gegen die Italienerin Dalma Caneva. Mertens unterlag in der Vorschlussrunde der Kategorie bis 59 kg der WM-Fünften Anastasia Nischita aus Moldawien.

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Riesterer (55 kg) scheiterte bereits im Viertelfinale, hat es aber dennoch in den Kampf um Bronze geschafft. Ex-Weltmeisterin Aline Rotter-Focken (76 kg) kann am Donnerstag über die Hoffnungsrunde ebenfalls noch das kleine Finale erreichen.

Jello Krahmer (130 kg) hatte am Dienstag Bronze und somit die erste Medaille für den Deutschen Ringer-Bund (DRB) geholt.