Maria Selmaier (rechts) schnappt sich den zweiten Platz
Maria Selmaier (rechts) schnappt sich den zweiten Platz © Getty Images
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Maria Selmaier feiert das beste Ergebnis ihrer Karriere bei einer großen Meisterschaft und unterliegt erst im Finale - Auch Annika Wendle darf jubeln.

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Maria Selmaier hat den starken deutschen Ringern bei der EM in Rom mit Silber den nächsten großen Erfolg beschert.

Die 28-Jährige aus Apolda musste sich im Finale der Klasse bis 72 kg der russischen Weltmeisterin und London-Olympiasiegerin Natalia Worobjewa geschlagen geben, feierte aber dennoch ihr bestes Ergebnis bei einer großen Meisterschaft.  

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Für eine weitere Medaille sorgte am fünften Wettkampftag Annika Wendle vom ASV Altenheim. Die U23-Europameisterin von 2019 setzte sich im kleinen Finale der Klasse bis 53 kg gegen die Rumänin Suzanna Seicari durch und holte Bronze.

Mit einmal Gold, einmal Silber und viermal Bronze hat die Auswahl des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) das Ergebnis der EM 2019 in Bukarest (0-2-3) bereits übertroffen.

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Zuvor hatten am Freitag die Freistilspezialisten Horst Lehr und Gennadij Cudinovic am Freitagabend den Einzug ins Finale verpasst und kämpfen damit am Samstag jeweils um Bronze.

Lehr (Viernheim) unterlag im Halbfinale der Klasse bis 57 kg knapp mit 4:5 gegen den Russen Asamet Tuskajew und ringt nun gegen Levan Vartanov aus Spanien oder Georgi Wangelow aus Bulgarien um Platz drei.

Cudinovic (Heusweiler/97 kg) war beim 0:10 in der Vorschlussrunde gegen Albert Saritow aus Rumänien chancenlos und bekommt es nun im kleinen Finale mit Braham de Jesus Conyedo Ruano (Italien) oder Radoslaw Baran (Polen) zu tun.

Die Chance auf den Einzug in den Bronzekampf hat noch Niklas Dorn (Hösbach/65 kg), der nach einer Niederlage im Viertelfinale gegen den Russen Kurban Schiralijew (Russen) in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen darf.