Die WADA will eine Anhörung beim CAS
Die WADA will eine Anhörung beim CAS © Getty Images
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In der Doping-Causa um Russland will die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA eine Anhörung beim Internationalen Sportgerichtshof CAS. So sollen alle Argumente gehört werden.

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Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat den Internationalen Sportgerichtshof CAS in der Doping-Causa Russland um eine öffentliche Anhörung gebeten. Dies teilte die WADA am Montag mit.

Russland hatte am 27. Dezember gegen die von der WADA ausgesprochene Vierjahressperre Einspruch eingelegt. Der CAS muss in den kommenden Monaten entscheiden, ob die Sanktionen bestehen bleiben.

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"Die Untersuchungen der WADA zu Russland und der jüngste Fall von Verstößen haben weltweit großes Interesse geweckt", sagte WADA-Generaldirektor Olivier Niggli: "Nach Ansicht der WADA - und vieler unserer Stakeholder - sollte der Prozess vor dem CAS in einem öffentlichen Forum geführt werden, um sicherzustellen, dass jeder den Entscheidungsprozess versteht und die Argumente aller Seiten hört."

Die WADA hatte am 9. Dezember wegen Manipulationen an Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor weitreichende Sanktionen gegen Russland beschlossen. Neben der Suspendierung seiner Anti-Doping-Agentur RUSADA darf Russland unter anderem für vier Jahre als Nation nicht an bestimmten sportlichen Großereignissen wie Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften teilnehmen oder diese ausrichten.

Russische Sportler dürfen aber bei diesen Events unter bestimmten Voraussetzungen als "neutrale Athleten" starten.