Erik Heil und Thomas Plößel liegen bei der WM auf Platz zwei
Erik Heil und Thomas Plößel liegen bei der WM auf Platz zwei © Getty Images
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Erik Heil und Thomas Plößel verlieren die Führung bei der 49er-Weltmeisterschaft an zwei Olympiasieger. Auch zwei deutsche Frauen fallen zurück.

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Das Duo Erik Heil/Thomas Plößel (Norddeutscher Regatta Verein) hat bei der Segel-Weltmeisterschaft der 49er-Klasse vor Auckland/Neuseeland am vorletzten Tag die Führung verloren, liegt aber auf Rang zwei vor dem Schlusstag weiter auf Medaillenkurs. Die Olympiadritten von Rio de Janeiro fielen auf den drei Wettfahrten am Samstag mit den Plätzen 12, 15 und 10 sowie der Gesamtpunktzahl 76,0 hinter die Olympiasieger Peter Burling/Blair Tuke (Neuseeland/64,0) zurück.

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Der 28 Jahre alte Burling, der das Team New Zealand 2017 als jüngster Skipper der Geschichte zum Triumph im America's Cup geführt hatte, verschaffte sich mit dem Sieg auf der 15. Wettfahrt einen ordentlichen Vorsprung gegenüber seinen deutschen Rivalen. Am Sonntag stehen noch zwei Wettfahrten sowie das Medaillenrennen auf dem Plan.

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Lutz/Beucke fallen zurück

Im 49erFX fielen Tina Lutz/Susann Beucke (Chiemsee Yacht-Club/Hannoverscher Yacht-Club) vor dem abschließenden Medaillenrennen von Platz drei auf vier zurück und haben bei einem Rückstand von 18 Punkten auf die nun drittplatzierten Norwegerinnen Helene Näss/Marie Rönningen das Podium aus den Augen verloren.

Lutz/Beucke haben dafür aber weiter Olympia im Visier. Die Crew hat allerbeste Chancen, sich eines der sechs Nationentickets für die Sommerspiele 2020 in Tokio zu sichern, die in Auckland vergeben werden. In diesem Ranking belegen sie Rang eins.

Sehr gute Chancen haben auch Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer vom Kieler Yacht-Club, die im Nacra17 vor dem Finale Rang 13 belegen. Hier können fünf weitere Teams die Startberechtigung für Tokio holen, Kohlhoff/Stuhlemmer sind hier Dritte mit einem beruhigenden Vorsprung auf Platz sechs. Dass der Deutsche Segler-Verband (DSV) ein 49er-Team zu den Olympischen Spielen schicken kann, war bereits vor Auckland klar.