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Russische Athleten dürfen vier Jahre lang nur als neutrale Athleten an Sportveranstaltungen teilnehmen. Einen Olympia-Boykott lehnen russische Funtionäre aber ab.

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Nach der verhängten Vierjahressperre gegen Russland haben sich einige Funktionäre gegen einen möglichen Boykott der Olympischen Spiele 2020 in Tokio ausgesprochen. "Natürlich" müsse Russland gegen die Entscheidung der WADA vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS "kämpfen", sagte Wassili Titow, Präsident des russischen Turnverbandes, aber unabhängig vom Ergebnis "müssen wir zu den Olympischen Spielen fahren und daran teilnehmen". Ein Boykott sei "in keiner Weise" eine Option.

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Wladimir Salnikow, Chef des Schwimmverbandes, würde es natürlich bevorzugen, wenn "unsere Athleten unter russischer Flagge teilnehmen und die Hymne ihres Landes hören", aber wenn die Umstände anders sein sollten, hätte "niemand das Recht, den unschuldigen Athleten ihre Träume zu rauben."

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Handball-Präsident Sergej Tschitschkarew kündigte an, dass beide russischen Teams in Tokio antreten würden - auch ohne russische Flagge. Zudem versprach er, dass die Frauen-Nationalmannschaft bei der laufenden WM in Japan nun mit "besonderem Eifer" um den Titel kämpfen würde. Im Halbfinale könnte das Team auf Deutschland treffen.

Russland darf nach dem WADA-Beschluss von Montag als Nation unter anderem nicht an den beiden kommenden Olympischen Spielen in Tokio 2020 und Peking 2022 sowie der Fußball-WM in Katar 2022 teilnehmen. Die Sanktionen umfassen einen ganzen Strafenkatalog, russische Sportler dürfen aber an sportlichen Großereignissen unter bestimmten Voraussetzungen als "neutrale Athleten" teilnehmen.

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Russland hat drei Wochen Zeit, Einspruch gegen das WADA-Urteil einzulegen. Dann würde der Internationale Sportgerichtshof CAS eine Entscheidung fällen.