Beim Training für einen Wettkampf in Taiwan sind sieben Mitglieder einer Drachenboot Mannschaft ums Leben gekommen (Symbolbild)
Beim Training für einen Wettkampf in Taiwan sind sieben Mitglieder einer Drachenboot Mannschaft ums Leben gekommen (Symbolbild) © Getty Images
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Sieben Mitglieder einer Drachenboot-Mannschaft sind während des Trainings auf den Philippinen ums Leben gekommen. Weitere Mitglieder konnten gerettet werden.

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Bei einem Trainingsunfall vor der philippinischen Urlaubsinsel Boracay sind sieben Mitglieder einer Drachenboot-Mannschaft ums Leben gekommen.

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Wie Rettungskräfte und Teamkollegen am Dienstag mitteilten, sei das Boot bei Sonnenaufgang bei starkem Wellengang gekentert - vier männliche und drei weibliche Besatzungsmitglieder seien dabei gestorben. 14 weitere konnten gerettet und zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser gebracht werden.

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"In dieser Gegend gibt es viele Felsen. Es ist möglich, dass sie mit den Köpfen dagegen geprallt sind", sagte der lokale Katastrophen-Beauftragte Ong Fulgencio der französischen Nachrichtenagentur AFP am Telefon. Das Team hatte für den Kaohsiung City Cup Anfang November in Taiwan trainiert, sagte Teammitglied Remedy Aquino, der zum Zeitpunkt des Unfalls nicht an Bord des Bootes war.

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Seit 2007 eigenständige Sportart

Drachenbootrennen sind in vielen Teilen Asiens sehr populär. Bei den World Games 2005 in Duisburg und 2009 in Kaohsiung waren Drachenbootrennen Teil des Wettkampfprogramms. Der Deutsche Drachenboot Verband (DDV) gründete sich 1990 in Hamburg. International ist der Sport in der International Dragon Boat Federation (IDBF) und dem Internationalen Kanu-Verband (ICF) organisiert.

2007 hatte die General Association of International Sports Federations (GAISF) Drachenboot als eigenständige Sportart anerkannt und die International Dragon Boat Federations (IDBF) als Mitglied aufgenommen.