Der deutsche Sport darf sich im kommenden Jahr auf eine erneute Aufstockung seiner Fördergelder durch das Bundesinnenministerium (BMI) freuen © Getty Images
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Im kommenden Jahr darf sich der deutsche Sport auf eine Aufstockung der Fördergelder durch das BMI freuen. Die Entscheidung der Mittelvergabe findet im November statt.

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Der deutsche Sport darf sich im kommenden Jahr auf eine erneute Aufstockung seiner Fördergelder durch das Bundesinnenministerium (BMI) freuen.

Im Jahr 2020 soll der Sportetat des BMI laut Haushaltsentwurf auf 245,135 Millionen Euro anwachsen. Bislang gab es 234 Millionen Euro.

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Reform der Spitzensportförderung

Zum Etat des BMI zählen auch die "zentralen Maßnahmen auf dem Gebiet des Sports", die mit 173,22 Millionen Euro (2019: 171,94 Millionen Euro) angegeben werden.

Dazu gehören Zahlungen an Bundessportfachverbände, die Gelder für das Leistungssportpersonal und die Finanzierung der Olympiastützpunkte und Bundesleistungszentren.

Grund für die erneute Steigerung der Förderung ist die Reform zur Spitzensportförderung, für die die Politik mehr Geld in Aussicht gestellt hatte.

Über sämtliche Bundesministerien verteilt betragen die Bundesmittel samt mittelbarer und unmittelbarer Maßnahmen für 2020 insgesamt 526,1 Millionen Euro.

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Reduziert wird der Betrag zur Dopingbekämpfung

Reduziert werden soll im Haushalt der Betrag für die Dopingbekämpfung. Statt wie 2019 7,15 Millionen Euro sieht der Entwurf für das kommende Jahr nur noch 6,6 Millionen Euro vor.

Allerdings werde am Ende nicht weniger bei den Anti-Doping-Kämpfern ankommen, da es sich lediglich um eine Umschichtung der Mittel handele, wie es aus dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages hieß.

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Die endgültige Entscheidung über die Mittelvergabe für 2020 fällt am 14. November im Anschluss an die Bereinigungssitzung im Deutschen Bundestag.