Ringer-Olympiasieger Pasquale Passarelli erhält Bewährungsstrafe
Pasquale Passarelli (r.) wurde 1984 Olympiasieger im Ringen © imago
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Die Vorwürfe gegen Pasquale Passarelli und seine Komplizen sind massiv. Es geht um Drogen. Dennoch kommt der deutsche Ringer-Olympiasieger mit einem blauen Auge davon.

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Ringer-Olympiasieger Pasquale Passarelli muss nicht ins Gefängnis.

Der 61-Jährige wurde wegen Beihilfe zum Drogenhandel zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Dieses Urteil fällte das Landgericht im pfälzischen Frankenthal unter dem Vorsitz von Richter Karsten Sauermilch am Freitag.

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Passarellis Anwalt Roman Schweitzer kündigte nach dem Richterspruch an, in Revision gehen zu wollen. Schweitzer hatte einen Freispruch für seinen Mandanten gefordert. Die Staatsanwaltschaft will den gleichen Schritt prüfen. Beide Parteien haben eine Woche Zeit dazu.

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Der Goldmedaillengewinner von 1984 war zusammen mit zwei weiteren Männern wegen des Anbaus, der Herstellung und des Handels mit Betäubungsmitteln als Mitglied einer Bande angeklagt. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und acht Monate Haft für Passarelli gefordert.