Angelique Kerber hatte erneut das Nachsehen gegenüber Simone Biles
Angelique Kerber hatte erneut das Nachsehen gegenüber Simone Biles © Getty Images
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Angelique Kerber, Markus Rehm und F1-Weltmeister Mercedes dürfen bei den Laureus Awards in Monaco nicht jubeln. Novak Djokovic holt Bolt ein. Lindsey Vonn weint.

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Die deutschen Sportler sind bei den Laureus Awards in Monaco leer ausgegangen.

Sowohl Tennis-Star Angelique Kerber (Kiel) als auch Para-Weitspringer Markus Rehm (Leverkusen) und die Formel-1-Teamweltmeister von Mercedes mussten in ihren jeweiligen Kategorien der Konkurrenz den Vortritt lassen.

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In der Kategorie Sportlerin des Jahres triumphierte die US-Turnerin Simone Biles. Die erst 21-Jährige hatte bei der WM in Doha groß abgeräumt und ist mit nun 14 Goldmedaillen die erfolgreichste Turnerin bei Weltmeisterschaften. 

Für Kerber ein Deja-vu: Sie war bereits 2017 nominiert gewesen - und musste auch damals Biles den Vortritt lassen.

Weltmeister Frankreich wird ausgezeichnet

Den Award in der Kategorie Team des Jahres schnappten sich Frankreichs Fußball-Weltmeister. Nationaltrainer Didier Deschamps, der ebenfalls unter den zahlreichen Gästen war, nahm die Trophäe selbst entgegen.

Damit setzte sich ein Trend fort: Seit es die Awards gibt, hat immer der jeweilige Fußball-Weltmeister den Teampreis gewonnen. 2015 siegte Deutschland (für den WM-Triumph 2014), 2011 Spanien, 2007 Italien und 2003 Brasilien.

Para-Weitspringer Rehm musste sich in der Kategorie Behindertensportler des Jahres der sehbehinderten Skirennfahrerin Henrieta Farkasova aus der Slowakei geschlagen geben. 

Djokovic zieht mit Bolt gleich

Zum vierten Mal Sportler des Jahres wurde der serbische Tennis-Star Novak Djokovic, er zog damit nach Siegen mit dem achtmaligen Sprint-Olympiasieger Usain Bolt (Jamaika) gleich.

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Noch erfolgreicher ist nur der Schweizer Roger Federer (Tennis), der den Preis bereits fünfmal erhalten hat. Deutsche Sportler waren hier nicht nominiert.

Woods gewinnt "Comeback des Jahres"

Der Preis in der Kategorie Comeback des Jahres ging an den Golfer Tiger Woods (USA), während die Tennis-Weltranglistenerste Naomi Osaka (Japan) in der Kategorie Breakthrough siegte.

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Der zurückgetretene Ski-Superstar Lindsey Vonn gewann den "Laureus Spirit of Sport Award". Bei der Dankesrede kamen der US-Amerikanerin die Tränen. 

Action-Sportlerin des Jahres ist Snowboarderin Chloe Kim (USA), die bei Olympia 2018 Gold in der Halfpipe gewonnen hatte.