BADMINTON-EUROPE-DEN-GER
Deutschland verlor im Finale gegen Dänemark © Getty Images
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Die deustche Badminton-Nationalmannschaft unterliegt im EM-Finale Dänemark und muss sich mit Silber begnügen. Es ist das fünfte Podium in Folge.

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Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat den EM-Titel deutlich verpasst, mit Silber die eigenen Erwartungen jedoch weit übertroffen.

Im Finale in Kopenhagen war Seriensieger Dänemark beim 0:3 zu stark, der Gastgeber sicherte sich die 16. Goldmedaille beim Turnier der gemischten Mannschaften. Die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), die mit geringen Medaillenchancen ins Turnier gegangen war, schaffte zum fünften Mal nacheinander den Sprung aufs Podium.

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"Nachdem es uns an den vergangenen beiden Tagen gelungen war, an unsere Leistungsgrenzen zu gehen, ist uns dies jetzt – gegen einen noch stärkeren Gegner – nicht gelungen", sagte Bundestrainer Detlef Poste: "Auf das gesamte Turnier gesehen, war die Leistung super. Wir haben es gegen Russland und gegen England geschafft, eine hervorragende Leistung zu bringen, und uns Silber verdient."

Sieg über Russland

2013 hatte das DBV-Team sensationell den Titel gewonnen und damit die seit 1996 andauernde dänische Siegesserie unterbrochen. In diesem Jahr reichte es zur zweiten Silbermedaille nach 2011. Im Halbfinale am Samstag hatten die Deutschen Russland 3:1 geschlagen, nachdem sie in der Gruppenphase gegen den selben Gegner noch chancenlos (0:5) gewesen waren.

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Nichts zu holen gab es im Endspiel für die deutschen Einzelmeister Max Weißkirchen (Bonn-Beuel), Yvonne Li (Lüdinghausen) und das Mixed Isabel Herttrich/Mark Lamsfuß (Bischmisheim/Wipperfeld). Weißkirchen (22) unterlag Anders Antonsen 9:21, 13:21, die 20 Jahre alte Li verlor gegen Line Kjärsfeldt 16:21, 17:21. Herttrich/Lamsfuß waren beim 12:21, 12:21 gegen Mathias Christiansen/Christinna Pedersen chancenlos.