Die Olympischen Spiele 2022 finden in Peking statt
Die Olympischen Spiele 2022 finden in Peking statt © Getty Images

Laut eines Medienberichts plant die chinesiche Regierung, Dopingsünder mit Gefängnisstrafen zu belegen. Dies sei eine Maßnahme im Hinblick auf die Spiele 2022.

von Sportinformationsdienst
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Die chinesische Regierung will Dopingsünder ab dem kommenden Jahr angeblich mit Gefängnisstrafen belegen.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag berichtete, soll dadurch die Anzahl der Dopingvergehen vor den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking verringert werden. "Es ist unser Wille, der Welt zu zeigen, dass wir den Anti-Doping-Kampf ernst nehmen und konkrete Maßnahmen umsetzen", wurde Chinas Sportminister Gou Zhongwen zitiert.

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Das Sportministerium sowie die oberste Justizbehörde sollen derzeit Gesetze entwerfen, die es erlauben, dass Dopingvergehen strafrechtlich behandelt werden. Das Sportministerium wollte den Xinhua-Bericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP allerdings nicht bestätigen.

In der Vergangenheit hatte China immer wieder Probleme mit Dopingfällen. Zudem steht das bevölkerungsreichste Land der Erde unter Verdacht, in den 1980er und 1990er Jahren von einem staatlich gelenkten Dopingsystem profitiert zu haben.