Auch in diesem Jahr kührt die Deutsche Sporthilfe wieder den Juniorsportler des Jahres. SPORT1 stellt die Kandidaten vor. Diesmal ist Skispringer Constantin Schmid dran.

Die Deutsche Sporthilfe sucht gemeinsam mit ihrem Nationalen Förderer Deutsche Post den Juniorsportler des Jahres 2018.

Dabei hatte eine Fachjury aus Sport, Politik und Gesellschaft aus zahlreichen Einsendungen der Fachverbände die fünf Nominierten vorausgewählt. Juniorsportler des Jahres wird der- oder diejenige mit den meisten Stimmen im Rahmen der Online-Wahl.

Vom 13.-27. September stehen unter www.juniorsportler-des-jahres.de fünf Juniorenweltmeister aus dem olympischen Sport öffentlich zur Wahl. Der Gewinner wird auf der gleichnamigen Newcomer-Party "Juniorsportler des Jahres" am 6. Oktober im Areal Böhler in Düsseldorf verkündet.

Seit der ersten Auszeichnung im Jahr 1978 sind viele Juniorsportler zu internationalen Größen in ihrer Disziplin geworden. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008) und Laura Dahlmeier (2013).

SPORT1 stellt die Kandidaten zur Wahl des Juniorsportlers des Jahres 2018 vor. Diesmal ist Skispringer Constantin Schmid an der Reihe. Der 18-Jährige aus Oberaudorf in Rosenheim wird seit 2014 von der Deutschen Sporthilfe gefördert und ist aktuell im Top-Team Future und in der Nachwuchselite-Förderung.

Deutsche Sporthilfe sucht Juniorsportler des Jahres 2018

Der sportliche Erfolg

Constantin Schmid gewann bei der Juniorenweltmeisterschaft 2018 wie auch schon im Vorjahr gleich drei Medaillen. Im Einzel bahnte sich bereits im Training ein Duell mit dem Norweger Ma-rius Lindvik an, dem er sich nach zwei hochklassigen Wertungssprüngen knapp geschlagen ge-ben musste. Im Mixed-Team gewann er ebenfalls Silber und im Mannschaftswettbewerb sogar Gold.
Dass er auch im Erwachsenenbereich bereits voll konkurrenzfähig ist, bewies er bei der Vier-schanzentournee, als er im ersten Durchgang in Oberstdorf den früheren Tourneesieger Peter Prevc schlug. Im Gesamtklassement der Tournee 2017/18 landete er am Ende auf Rang 18. Zu-vor war er beim Weltcup-Springen in Titisee-Neustadt 2017 bei äußerst schwierigen Wetterbedin-gungen, die den Wettbewerb kurz vor der Absage stehen ließen, als erster Springer lange in Füh-rung gegangen und belegte am Ende Platz acht.

Der Athlet

Constantin ist ein sehr ruhiger und besonnener Nachwuchsleistungssportler. Er arbeitet äußerst zielstrebig und verfolgt seine sportlichen Ziele mit einer außergewöhnlichen Konsequenz. Die Mannschaft steht für ihn stets an erster Stelle und er wirkt mit seiner Ausstrahlung positiv auf das ganze Team. Für jede Hürde und jede Herausforderung scheint er die passende Antwort parat zu haben. Neben dem Skispringen fährt er außerdem gerne Wasserski und Mountainbike.

Die sportliche Perspektive

Schon im kommenden Jahr ist davon auszugehen, dass er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Seefeld startet und sich dort im internationalen Spitzenfeld beweisen kann. Die langfristige Perspektive für die Olympischen Winterspiele 2022 ist in jedem Fall gegeben.