Elisabeth Brandau konnte nicht in den Medaillenkampf eingreifen
Elisabeth Brandau war Teil der deutschen Silber-Mannschaft © Getty Images

Guter Start für die deutschen Mountainbiker bei der WM in der Schweiz. Zum Auftakt gibt es Silber für die Mixed-Mannschaft.

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Die deutschen Mountainbiker haben die Weltmeisterschaften in Lenzerheide in der Schweiz mit einer Silbermedaille in der Mixed-Mannschaft begonnen.

Das Team mit Leon Kaiser, Elisabeth Brandau, Max Brandl, Ronja Eibl und Manuel Fumic lag 13 Sekunden hinter Topfavorit Schweiz um Olympiasieger Nino Schurter. Bronze ging an Dänemark.

"Wir haben alles richtig gemacht. Alle Fünf haben eine blitzsaubere Leistung geboten. Nur so war das möglich", sagte Bundestrainer Peter Schaupp, der Fumic als Schlussfahrer auf die Runde schickte. Dieser lieferte sich ein Duell mit Schurter, zog letztlich aber den Kürzeren. Schurter attackierte dabei am ersten Berg und riss eine Lücke. Fumic sicherte Deutschland das zweite Staffel-Silber nach 2010.

Downhill mit Spitz als Highlight

Die Highlights sind die Downhillrennen am Sonntag. Mit von der Partie ist dort erneut Sabine Spitz. Die Olympiasiegerin von Peking 2008 will in Lenzerheide ihre achte WM-Medaille im Cross-Country gewinnen. 2003 hatte sie ihren bislang einzigen Titel geholt, dazu kamen viermal Silber und zweimal Bronze. Bei Olympischen Spielen hat sie mit Bronze 2004 in Athen und Silber 2012 in London einen kompletten Medaillensatz.