1. FC Koeln v RB Leipzig - Bundesliga
1. FC Koeln v RB Leipzig - Bundesliga © Getty Images
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Olympiasieger Fabian Hambüchen kann sich eine Rückkehr auf die große Turn-Bühne vorstellen. Ein Comeback sei aber nur unter bestimmten Bedingungen möglich.

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Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen liebäugelt mit einer Rückkehr auf die internationale Turn-Bühne und einem Start bei der Heim-WM 2019 in Stuttgart.

Zwar bezeichnete er es als "Risiko", doch ein Comeback würde er "nie zu 100 Prozent ausschließen", sagte Hambüchen der Welt am Sonntag: "Dafür bin ich bekloppt genug und liebe diesen Sport einfach zu sehr, als dass ich sagen würde: 'Wenn ich in zwei Jahren die Weltmeisterschaften in Stuttgart sind, turne ich nicht mehr.'"

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Eine Rückkehr sei allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen denkbar. "Nur wenn ich weiß, dass ich ganz vorn sein kann, käme das eventuell infrage. Dann lege ich meine Hand nicht dafür ins Feuer, dass ich nur Zuschauer bin. Aber im Moment ist es überhaupt nicht mein Anspruch, dorthin zu kommen", sagte Hambüchen.

Hambüchen: "Kann nur noch verlieren"

Ein Comeback sei schließlich auch ein Risiko. "Im Prinzip kann ich nur noch verlieren. All das, was ich mit dem Abschluss in Rio erreicht und an Image aufgebaut habe, mache ich kaputt, wenn ich mich ans Reck stelle und einer von vielen bin", sagte Hambüchen.

Der 29-Jährige, der seine internationale Karriere nach seinem Olympiasieg in Rio de Janeiro beendet hatte, befindet sich gerade in der Vorbereitung auf sein Comeback in der Deutschen Turnliga für die KTV Obere Lahn am 21. Oktober.

"Ich trainiere wieder voll, wegen der Liga bin ich täglich in der Turnhalle - wie früher. Ich trainiere aber nicht mehr zweimal am Tag, einmal reicht, drei bis vier Stunden", sagte Hambüchen.