Jon Jones hatte seinen Landsmann Daniel Cormier bei UFC 182 im Januar vorigen Jahres klar besiegt
Jon Jones hatte seinen Landsmann Daniel Cormier bei UFC 182 im Januar vorigen Jahres klar besiegt © Getty Images
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Die UFC macht Ernst und zurrt ihr Jubiläums-Event ohne Superstar Conor McGregor fest. Ein Interims-Champ kriegt zehn Monate nach seiner Verurteilung ein brisantes Re-Match.

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Nun also tatsächlich: Das lang ersehnte Jubiläums-Event UFC 200 geht am 9. Juli ohne Superstar Conor McGregor über die Bühne.

Das Unternehmen setzte am Mittwoch statt des Re-Matches zwischen McGregor und Nate Diaz ein anderes als Hauptkampf an.

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Der amtierende Halbschwergewichts-Champion Daniel Cormier kriegt dabei seine Revanche gegen Jon Jones, der "DC" im Januar 2015 klar besiegt hatte.

Sein Landsmann Jones war drei Monate später, weil er Unfallflucht begangen hatte, von der UFC suspendiert und vor Gericht im September zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

"Bones" kontert mit Stinkefinger

Erst am Samstag feierte er bei UFC 197 in Las Vegas sein Comeback, holte sich durch seinen 13. Sieg in Folge den Interims-Titel und verkündete: "Diesen Gürtel will ich nicht, ich will den richtigen."

Dem vor Ort wiederholt provozierenden Cormier streckte "Bones" den Mittelfinger entgegen. 

Eigentlich hätte die Auseinandersetzung im Käfig stattfinden sollen, doch Cormier hatte wegen einer im Training erlittenen Verletzung absagen müssen. Im Juli aber wähnt er sich bereit. 

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Somit dürfte die UFC, die McGregor wegen dessen Weigerung, aus seinem Trainingslager in Island für Promotion-Aufnahmen nach Las Vegas zu fliegen, von der Fight Card gestrichen hatte, eine zugkräftige Alternative gefunden haben. 

Cormier schon wie elektrisiert

Cormier jedenfalls ist bereits "on fire". Via Instagram ließ er großspurig wissen: "Yes, auf geht's! Darauf habe ich gewartet. Ich hätte nicht erwartet, dass er so schnell dazu kommt, dass ich meinen Gürtel im größten Kampf der Geschichte verteidigen werde."

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An seinen Kontrahenten adressierte er noch ein paar Provokationen: "Bones, Du kannst mich mal. Aber nachdem, was ich letzte Woche (bei Jones Comeback, Anm. d. Red.) gesehen habe, wird das ein leichter Job."

Ungeachtet dessen gehen Experten davon aus, dass ein Rückkampf zwischen McGregor und Diaz allein an Pay-per-View-Einnahmen knapp 40 Millionen Dollar mehr eingebracht hätte.

© instagram@dc_mma

Wer tritt gegen Diaz an?

Ein Ersatzgegner für Diaz ist noch nicht gefunden. Der 31-Jährige hatte zuletzt aber betont, sich nur auf McGregor vorbereit zu haben und gegen keinen anderen antreten zu wollen.

Dafür wird es bei UFC 200 einen zweiten Titelfight geben: Miesha Tate verteidigt ihren gegen Ronda-Rousey-Bezwingerin Holly Holm eroberten Titel im Bantamgewicht gegen Amanda Nunes.