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BOX-GBR-UFC © Getty Images
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Der Portugiese Carvalho stirbt zwei Tage nach seinem technischen K.o. gegen einen Teamkollegen Conor McGregors an den Verletzungsfolgen. Trägt der Referee eine Mitschuld?

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Die umstrittene Kampfsportart Mixed Martial Arts hat einen tragischen Todesfall zu beklagen.

Der portugiesische MMA-Kämpfer Joao Carvalho ist im Alter von 28 Jahren am Montag an den Folgen einer in einem Kampf erlittenen Verletzung gestorben. Dies bestätigte sein Vitor-Nobrega-Teams bei Facebook.

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Carvalho war zwei Tage zuvor während eines Kampfabends im Dublin in einem Fight gegen den Iren Charlie Ward - einen Teamkollegen des UFC-Stars Conor McGregor - technisch K.o. gegangen.

Carvalho war nach dem Kampf bei Bewusstsein, 20 Minuten nach dem Abbruch verschlechterte sich sein Zustand aber drastisch und er klagte über Übelkeit.

Notoperation kann Carvalho nicht retten

"Carvalho wurde sofort medizinisch betreut und ins Krankenhaus eingeliefert, wo er sich einer Notoperation des Gehirns unterzog", heißt es in einer Mitteilung seines Vitor-Nobrega-Teams.

Nach der OP habe er sich in einem kritischen Zustand befunden, ehe er am Montag um 21.35 Uhr Ortszeit starb.

Tief bestürzt sprach sein Landsmann Paul Redmond, ebenfalls MMA-Kämpfer, Carvalhos Familie, den Freunden und dem Team bei Twitter sein Beileid aus.

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Umstrittenes Spektakel

McGregor hatte zuvor kritisiert, dass der Kampf nicht früher abgebrochen worden war: "Der Referee hätte ein wenig auf Zack sein sollen."

Beim Mixed Martial Arts (deutsch: Gemischte Kampfkünste) bedienen sich Kämpfer bei Schlag-, Tritt- und Bodenkampftechniken aus verschiedenen Kampfsportarten. Dabei bestehen wenige Regelbeschränkungen.

MMA ist weltweit umstritten, vor allem durch das so genannte "Ground and Pound", dem Schlagen auf Kopf oder Körper des am Boden liegenden Gegners, steht der Kampfsport am Pranger. Carvalhos Tod dürfte den Kritikern Rückenwind geben.