UFC 194: Aldo vs. McGregor
UFC 194: Aldo vs. McGregor © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Erst am Montag hatte der UFC-Superstar angekündigt, nun doch bei UFC 200 gegen Nate Diaz anzutreten. Einen Tag später antwortet die Organisation. Und die weiß von nichts.

Anzeige

Die Posse um UFC-Superstar Conor McGregor ist um ein Kapitel reicher.

"Ich bin glücklich, verkünden zu können, dass ich ZURÜCK bei UFC 200 bin", hatte McGregor erst am Montag seinen Rückkampf gegen Nate Diaz beim Event am 9. Juli in Las Vegas angekündigt.

Anzeige

Entscheidung gefallen – dürfte man meinen, zumal McGregor direkt ein Lob an die Verantwortlichen der UFC nachschob: "Applaus an Dana White (UFC-Präsident, Anm. d. Red) und Lorenzo Fertitta (CEO), dass sie das für die Fans hinbekommen haben", so McGregor.

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Doch genau jene wollen offensichtlich von einem Rückzug vom Rückzug gar nichts wissen.

"Haben nicht mit Conor gesprochen"

"Wir haben seit der Pressekonferenz am Freitag weder mit Conor, noch mit seinem Manager gesprochen", sagte White der Los Angeles Times, und zeigte sich verwundert über das Vorpreschen des Iren: "Ich weiß nicht, warum er das gepostet hat."

Am vergangenen Dienstag hatte White erklärt, dass der Kampf nach der Posse um McGregors Presseaktivitäten gestrichen sei. "Wir haben Conor jede Möglichkeit der Welt gegeben, hierher zu kommen", meinte White.

Das Hin und Her begann mit McGregors Rücktritt-Tweet am 20. April. "Ich habe mich entschieden, früh aufzuhören. Danke für alles! Bis später", hatte der Ire in den sozialen Medien verkündet.

McGregor erwartet Entgegenkommen

Einen Tag später ruderte McGregor zurück und übte harte Kritik an der ausufernden Vermarktungsmaschinerie der UFC: "Ich versuche einfach meinen Job zu machen und zu kämpfen. Ich werde fürs Fighten bezahlt und nicht, um Werbung zu machen. Ich habe mich in dem Spiel der Promotion verloren und weiß nicht mehr, wie das Kämpfen funktioniert."

Deswegen hatte McGregor die Presse-Aktivitäten für den geplanten Rückkampf gegen Diaz am 9. Juli sausen lassen, woraufhin ihn die UFC strich.

McGregor hatte zwar erklärt, dass er weiterhin bereit für den Fight sei, allerdings ein Entgegenkommen erwarte. "Mit meinen drei letzten Kämpfen habe ich der Organisation in den letzten acht Monaten 400 Millionen Dollar generiert", hatte McGregor auf Facebook erklärt: "Das sollte für ein kleines Entgegenkommen reichen."

Nachdem dieses zunächst ausblieb, schien sich mit McGregors jüngstem Tweet noch alles zum Guten zu wenden. Offensichtlich ist das letzte Wort aber doch noch nicht gesprochen.