Die Äthiopier haben nach dem 5000-Meter-Rennen Grund zur Freude
Die Äthiopier haben nach dem 5000-Meter-Rennen Grund zur Freude © Getty Images
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Titelverteidiger Muktar Edris schnappt sich bei der Leichtathletik-WM in Doha den nächsten Titel. Mit einem Landsmann sorgt er für einen historischen Moment.

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Titelverteidiger Muktar Edris aus Äthiopien hat bei der Leichtathletik-WM in Doha erneut Gold über 5000 m gewonnen.

Der 25-Jährige setzte sich in einem schnellen Rennen in 12:58,85 Minuten vor seinem Landsmann Selemon Barega (12:59,70) durch.

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Es war der erste Doppelsieg über die zwölfeinhalb Stadionrunden in der WM-Geschichte und das erste Gold für Äthiopien bei den Wettbewerben in Katar. 

Bronze ging an den Kanadier Mohammed Ahmed (13:01,11). Die drei norwegischen Ingebrigtsen-Brüder gingen leer aus, als bester kam Europameister Jakob Ingebrigtsen auf Platz fünf (13:02,93).

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Dabei entwickelte sich zum ersten Mal bei der WM ein stimmungsvolles Rennen. Hunderte äthiopischer Fans machten jedes Mal ein Höllenlärm, wenn die Läufer an ihnen vorbei rannten.

Henrik Ingebrigtsen: "Mehr war nicht drin"

Mit jeder Runde wurde der Pegel höher und erreichte beim Sprint der beiden Äthiopier um den Sieg seinen Kulminationspunkt.

Geschlagen dagegen die drei Ingebrigtsen-Brüder. "Ich war eigentlich fast so schnell wie meine Saisonbestleistung. Aber zu diesem Zeitpunkt der Saison konnte ich nichts mehr zulegen. Da vorne konnte ich nicht mitgehen. Mehr war heute nicht drin", sagte Henrik Ingebrigtsen im ZDF

Kenias Topläufer Michael Kibet und Daniel Simiyu durften in Doha nicht starten. Die Läufernation steht unter besonderer Doping-Beobachtung, alle Athleten müssen vor der WM dreimal außerhalb der Wettkämpfe getestet worden sein, um starten zu dürfen. 

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Kibet und Simiyu konnten dies nicht nachweisen.

Richard Ringer (Rehlingen) und Sam Parsons (Frankfurt) waren im Vorlauf ausgeschieden.