Alina Reh litt beim 10.000-Meter-Rennen heftig
Alina Reh litt beim 10.000-Meter-Rennen heftig © Getty Images
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Im 10.000-Meter-Rennen der Frauen sorgte Alina Reh für einen Schreckmoment. Nun gibt die Deutsche Langstrecklerin nach ihrem Kollaps Entwarnung.

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Deutschlands Laufhoffnung Alina Reh (Ulm) hat sich nach ihrem Zusammenbruch im Finale über 10.000 m bei der Leichtathletik-WM in Doha schnell wieder erholt.

"Mein Bauch ist noch etwas flau, aber sonst geht es mir körperlich gut. Die Bauchkrämpfe kamen gestern ziemlich schlagartig", sagte die 22 Jahre alte EM-Vierte von Berlin am Sonntag: "Ich kannte das schon, aber eher von ruhigeren Läufen, nicht bei hoher Geschwindigkeit, daher war ich ziemlich in Panik."

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Die Hitze in Katar habe sie "nicht beeinträchtigt, im Stadion war es angenehm, ich glaube, es war eher der Wechsel von heiß zu kalt", sagte Reh, die am Samstagabend nach 5000 m abbrechen musste und mit einem Rollstuhl von der Bahn geholt wurde: "Ich wurde gleich gut betreut und habe mich gut aufgehoben gefühlt. Vom Kopf her ist es jetzt schwierig, ich brauche noch ein bisschen, um das für mich zu sortieren."

Reh: "Eigentlich gut angefühlt"

Bis zu ihrem Ausfall habe sich das Rennen "eigentlich gut angefühlt, sonst wäre ich nicht nach vorne gegangen. Dass die anderen vorbeigegangen sind, hat mich nicht gestört, ich habe mich eigentlich gut gefühlt", sagte Reh, die das Feld gut 3000 m lang angeführt hatte - ehe die Kenianerinnen in dem durch eine gigantische Klimaanlage auf etwa 26 Grad Celsius runtergekühlten Khalifa International Stadium das Tempo anzogen.

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Reh sei 30 Minuten im Medical-Center der Arena medizinisch betreut worden, sagte Teamarzt Andrew Lichtenthal: "Wir haben sie schnell stabilisieren können."

Gold holte 5000-m-Europameisterin Sifan Hassan, die in Doha erst ihr zweites Rennen über 10.000 m bestritt. Die Niederländerin setzte die entscheidende Attacke in der letzten Runde und sicherte sich den Titel in Weltjahresbestzeit von 30:17,62 Minuten. Erstmals seit 1997 ging WM-Gold damit nicht nach Afrika. Hinter Hassan holte die Äthiopierin Letesenbet Gidey (30:21,23) Silber, Bronze ging an Agnes Tirop aus Kenia (30:25,20).