Shelly-Ann Fraser-Pryce sprintet zu Gold über 100 Meter
Shelly-Ann Fraser-Pryce sprintet zu Gold über 100 Meter © Getty Images
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Doha - Bei der Leichtathletik-WM in Doha kürt sich Shelly-Ann Fraser-Pryce zur schnellsten Frau der Welt. Damit wird sie ihrer Favoritenrolle gerecht.

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Shelly-Ann Fraser-Pryce hat sich zum vierten Mal den Weltmeistertitel über 100m gesichert und damit Leichtathletik-Geschichte geschrieben.

Die Jamaikanerin siegte im Finale von Doha mit 10,71 Sekunden und schaffte als erste Läuferin den Viererpack über eine Strecke. Zudem wurde die 32-Jährige zur ältesten 100-m-Weltmeisterin.

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Dahinter holte die britische Europameisterin Dina Asher-Smith in Landesrekordzeit von 10,83 Sekunden Silber. Bronze ging an Marie Josée Ta Lou von der Elfenbeinküste.

Vierter WM-Titel für Fraser-Pryce

Für die 32-Jährige ist es nach Berlin (2009), Moskau (2013) und Peking (2015) die vierte WM-Goldmedaille über 100 Meter. Außerdem ist sie über diese Strecke zweimalige Olympiasiegerin (Peking 2008 und London 2012).

An den Weltmeisterschaften 2017 in London hatte sie aufgrund der Geburt ihres Sohnes Zyon nicht teilgenommen.

"So zurückzukommen, nachdem ich ein Baby bekommen habe - was für eine wundervolle Reise", sagte Fraser-Pryce und feierte ihren Titel mit ihrem Sohn auf dem Arm: "Ich bin so glücklich." Ihr Sohn Zyon sei ihre "Stärke, meine Familie und mein Ehemann sind meine Stärke", sagte sie: "Mit meinem Comeback hoffe ich, dass ich allen Frauen, die eine Familie gründen oder an eine Familiengründung denken, Inspiration schenken kann - Du kannst alles erreichen."

Bei einer WM war nur Marion Jones (USA) 1999 in Sevilla mit 10,70 Sekunden einen Hauch schneller als Fraser-Pryce.

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Titelverteidigerin scheitert im Vorlauf

Titelverteidigerin Tori Bowie (USA) war nach schwacher Leistung im Vorlauf nicht zum Halbfinale angetreten.

Die Niederländerin Dafne Schippers, WM-Dritte 2017, verletzte sich beim Warmmachen für das Finale und fehlte beim Rennen um die Medaillen. 

Die deutschen Starterinnen Gina Lückenkemper und Tatjana Pinto waren zuvor deutlich im Halbfinale gescheitert. Vize-Europameisterin Lückenkemper lief in ihrem Rennen in 11,30 Sekunden auf den achten und letzten Platz, auch die deutsche Meisterin Pinto enttäuschte als Fünfte ihres Laufs in 11,29.

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