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Karsten Warholm verteidigt seinen WM-Titel in Doha. Damit steigt der Norweger in einen elitären Kreis auf. Auch die Gastgeber dürfen endlich jubeln.

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Karsten Warholm aus Norwegen hat bei der Leichtathletik-WM in Doha seinen Titel über 400 m Hürden erfolgreich verteidigt.

Der 23-Jährige setzte sich im Finale in 47,42 Sekunden vor dem US-Amerikaner Rai Benjamin (47,66) und Lokalmatador Abderrahman Samba (48,03) durch, der unter großem Jubel die erste Medaille für Gastgeber Katar holte.

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"Das war ein sehr schweres Rennen. Ich hatte Schmerzen in der Brust und dachte, ich sterbe - aber hier bin ich als Weltmeister", sagte Warholm. Vor Warholm hatten nur Legende Edwin Moses (1983/1987) und dessen US-Landsmann Kerron Clement (2007/2009) sowie Felix Sanchez aus der Dominikanischen Republik (2001/2003) den Doppelschlag geschafft.

Den 27 Jahre alten Weltrekord von Kevin Young aus den USA (46,78) verfehlte Warholm deutlich.

Der Norweger hatte sich in diesem Jahr auf 46,92 gesteigert und ist damit zweitschnellster Hürdenläufer der Geschichte.

Luke Campbell (Frankfurt/Main) war bei seiner WM-Premiere im Halbfinale ausgeschieden, der deutsche Meister Constantin Preis (Sindelfingen) war nicht über den Vorlauf hinausgekommen. 

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