Johannes Vetter kann sich Impfungen durchaus vorstellen
Johannes Vetter kann sich Impfungen durchaus vorstellen © AFP/SID/LUKASZ SZELAG
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Speerwerfer Johannes Vetter kann sich Impfungen von Athleten vor den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) durchaus vorstellen.

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Speerwerfer Johannes Vetter kann sich Impfungen von Athleten vor den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) durchaus vorstellen. Der Weltmeister von 2017 betonte im Interview mit Sport1 allerdings, dass "eine klare Strategie beim Impfen vorgegeben" sei, um die "älteren Menschen zu schützen, weil es sie am meisten betrifft, dass eine Infektion einen negativen Verlauf nehmen kann".

Der 27-Jährige befürwortete außerdem, "dass systemrelevante Berufe im Impfplan priorisiert eingeordnet werden". Wenn "aber ein Impfangebot für diese Personenkreise" geschaffen werde, "kann ich mir auch vorstellen, dass im Hinblick auf die Olympischen Spiele die Sportler geimpft werden können".

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Dem deutschen Rekordhalter geht es nicht darum, "eine Sonderrolle als Sportler" einzunehmen "oder dass ich, wie es Karl-Heinz Rummenigge gesagt hat, als Vorbild agieren will. Mir geht es um den Menschen allgemein und den Sport an sich, der auf die Energie der Olympischen Spiele angewiesen ist." Die Impfdosen für das deutsche Team seien inklusive Betreuer "sehr überschaubar".

Vetter hatte sich im vergangenen Jahr auf 97,76 Meter verbessert und blieb damit nur 72 Zentimeter unter dem Weltrekord von Jan Zelezny (Tschechien).