Luvo Manyonga wird sein Drogenkonsum wohl erneut zum Verhängnis
Manyonga wurde 2012 wegen Doping gesperrt © Imago
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Luvo Manyonga verstößt gegen Meldeauflagen und wird von der unabhängigen Integritätskommission des Leichtathletik-Weltverbandes vorläufig suspendiert.

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Erneuter Wirbel um den früheren Weitsprung-Weltmeister Luvo Manyonga!

Wegen eines Verstoßes gegen die Meldeauflagen wurde der Südafrikaner am Tag seines 30. Geburtstags von der unabhängigen Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics (WA) vorläufig suspendiert. Dies teilte die AIU am Freitag mit.

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Manyonga droht Sperre von vier Jahren

Die Athleten müssen täglich für den Zeitraum von einer Stunde ihren Aufenthaltsort mitteilen, um für unangemeldete Dopingkontrollen erreichbar zu sein.

Bei drei Verstößen droht eine Sperre. Um das wievielte Vergehen es sich bei Manyonga handelt, teilte die AIU nicht mit.

Da Manyonga als Wiederholungsträter behandelt werden dürfte, droht ihm eine vierjährige Sperre.

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Drogen-Probleme zu Beginn der Karriere

Zu Beginn seiner Karriere hatte er mit Drogenprobleme zu kämpfen gehabt, die zu einer 18-monatigen Sperre führten, nachdem er wegen des Missbrauchs von Tik, einer südafrikanischen Variante von Crystal Meth, positiv auf Amphetamine getestet worden war.    

Danach stieß er sportlich in die Weltklasse vor. 2016 gewann er bei den Olympischen Spielen in Rio Silber, ein Jahr später bei der WM in London Gold. Seine Bestleistung steht bei 8,65 m.

2019 wurde Manyonga in Doha nur WM-Vierter, zuletzt machte er in seiner Heimat wieder Negativ-Schlagzeilen.

Während des strikten Lockdowns in Südafrika wurde Manyonga wegen Alkoholgenusses in der Öffentlichkeit bestraft.