Raphael Holzdeppe ist ehemaliger Weltmeister im Stabchochsprung.
Raphael Holzdeppe ist ehemaliger Weltmeister im Stabchochsprung © Imago
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München - Raphael Holzdeppe richtet seinen Trainingsplan bereits voll auf Olympia 2021 in Tokio aus. Der Stabhochspringer erklärt, weshalb Olympia stattfinden wird.

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Der ehemalige Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe glaubt an eine Austragung der Olympischen Spiele im kommenden Jahr.

"Ich bin ein positiver, pragmatischer Mensch. Ich gehe fest davon aus, dass Tokio stattfinden wird", sagte der 31-Jährige in einer Medienrunde: "Ich brauche diese positive Einstellung, sonst könnte ich vom Kopf her nicht meine 100 Prozent im Training geben."

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Optimistisch stimmt den Zweibrücker vor allem die reibungslos durchgeführte Wettkampfphase im Spätsommer. Das habe gezeigt, dass es auch mit wenig Vorlaufzeit funktionieren könne, so Holzdeppe weiter: "Und bis nächstes Jahr ist noch viel Zeit. Auch wenn ich nicht im Organisationskomitee drinstecken möchte, weil da sicher noch viele Stunden Arbeit warten."

Nach mehreren Wochen Pause startet der Weltmeister von 2013 am Mittwoch in die Vorbereitung auf Tokio (23. Juli bis 8. August 2021).

Dabei muss er zunächst mit einer Doppelbelastung zurechtkommen, bis Jahresende absolviert er im Bereich Management ein unbezahltes Teilzeit-Praktikum bei einer Partnerfirma des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05. Dort wird er Partner und Sponsoren der Rheinhessen mitbetreuen.

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Zeitlich beeinträchtige dies die Olympiavorbereitung kaum: "Ich arbeite nur morgens bis zur Mittagszeit. Ich trainiere am Olympiastützpunkt in Mainz, wo auch Niklas Kaul trainiert. Mein Trainer wird zweimal die Woche hinzukommen", erklärt der Marketingstudent: "Anderes Stadion, andere Halle, aber ich habe letztlich die gleichen Voraussetzungen wie zu Hause auch."

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)