Solche Bilder wird es beim Berlin-Marathon in diesem Jahr nicht mehr geben
Solche Bilder wird es beim Berlin-Marathon in diesem Jahr nicht mehr geben © Imago
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Die Marathon-Veranstaltungen in New York und Berlin werden aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Zuvor dachten die Organisatoren an eine Verschiebung.

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Der Berlin-Marathon fällt für dieses Jahr endgültig der Coronakrise zum Opfer.

Nachdem zuletzt eine Verschiebung des für den 27. September angesetzten Straßenlaufs diskutiert worden war, folgte am Mittwoch von den Organisatoren die Absage für das Jahr 2020.

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Absage trotz Hygienekonzept

Die Erarbeitung eines Hygienekonzepts und unzählige Gespräche mit Behörden und Fachleuten hätten ergeben, dass der Berlin-Marathon unter den aktuellen Vorgaben in diesem Jahr nicht durchzuführen sei, hieß es in einer Pressemitteilung des Veranstalters.  

"Schon allein aufgrund der Witterungsbedingungen und der immer kürzer werdenden Tage ist es sehr schwierig, den Berlin-Marathon mit seinen diversen Wettbewerben und Veranstaltungsformaten noch dieses Jahr auszutragen", erklärte Jürgen Jock, Geschäftsführer des Veranstalters SCC Events: "Hinzu kommt die Unsicherheit, welche Auflagen zu einem späteren Zeitpunkt noch gelten werden. Die Frage, ob Athleten bis dahin wieder international reisen können, können wir jetzt auch nicht beantworten."

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Die Stadt Berlin hatte Ende April Veranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern verboten, seitdem war bereits das ursprünglich anvisierte Datum vom 27. September nicht mehr haltbar. Nun sind auch die Verschiebungspläne vom Tisch.

Ebenfalls am Mittwoch sorgte die Corona-Pandemie auch für die Absage des traditionsreichen New-York-Marathons. Der für den 1. November geplante Lauf mit Ziel in Manhattan zählt wie die Veranstaltungen in Berlin, Tokio, Chicago, Boston und London zu der Elite-Serie "World Marathon Majors".