Clemence Calvin will ihre Dopingsperre nicht akzeptieren
Clemence Calvin will ihre Dopingsperre nicht akzeptieren © Getty Images
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Wegen eines Dopingvergehens wird Clemence Calvin jahrelang gesperrt. Doch die französische Marathonläuferin will sich gegen die Strafe wehren.

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Die französische Marathonläuferin Clemence Calvin ist wegen eines Dopingvergehens für vier Jahre gesperrt worden. Das sagte die 29-Jährige der Nachrichtenagentur AFP und beteuerte ihre Unschuld. Ihr Ehemann und Trainer Samir Dahmani habe die gleiche Strafe erhalten. 

Calvin, 2018 in Berlin EM-Zweite, war im April von der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD suspendiert worden, nachdem sie sich Ende März in Marokko einer unangekündigten Dopingkontrolle entzogen haben soll.

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Ein Verwaltungsgericht hob kurz danach die Suspendierung auf, Calvin verbesserte daraufhin beim Paris-Marathon in 2:23:41 Stunden den französischen Rekord.

Die Sperre will sie nicht akzeptieren. "Ich werde beim Staatsrat Protest einlegen, ich vertraue der unabhängigen Justiz", sagte Calvin. Die AFLD sei "weder objektiv noch unparteiisch".

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Calvin hatte im Frühjahr berichtet, dass sie von den Kontrolleuren regelrecht "angegriffen" worden sei, diese hätten sich zudem als Polizeibeamte ausgegeben. Die AFLD widersprach dieser Darstellung.