Gwen Berry zeigte bei ihrer Medaillenzeremonie die berühmte Protest-Faust von 1968
Gwen Berry zeigte bei ihrer Medaillenzeremonie die berühmte Protest-Faust von 1968. © Getty Images
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Zwei Leichtathleten der USA protestieren bei den Panamerikanischen Spielen symbolträchtig gegen Präsident Donald Trump. Ihre Goldmedaillen dürfen sie behalten.

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Nach ihren symbolträchtigen Protesten gegen US-Präsident Donald Trump bei den Panamerikanischen Spielen in Lima sind zwei Goldmedaillengewinner aus den USA mit einer "Rüge" des US-amerikanischen Olympischen und Paralympischen Komitees (USOPC) davongekommen. Das berichtet die Tageszeitung USA Today.

Demnach hat USOPC-Chefin Sarah Hirshland in Briefen an beide Athleten "versöhnliche" Töne angeschlagen und sie sogar für ihre "Entscheidung, aktive Bürger zu sein", ausdrücklich gelobt.

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Dennoch drohte Hirshland mit härteren Sanktionen im Fall ähnlicher Vorfälle. Beide seien ein Jahr auf Bewährung.

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Hammerwerferin Gwen Berry hatte den ikonischen Protest gegen Ungerechtigkeit von US-Sprinter Tommie Smith und John Carlos bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko nachgeahmt.

Beim Erklingen der Nationalhymne hob sie ihre rechte Faust empor und senkte den Kopf. Race Imboden folgte bei der Medaillenzeremonie für das Team-Gold im Florettfechten mit einem Knieprotest dem Football-Quarterback Colin Kaepernick.