Johannes Vetter kämpft im Speerwurf um Gold
Johannes Vetter befindet sich in glänzender Verfassung © Getty Images
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Nach einer Verletzungspause befindet sich Johannes Vetter in starker Verfassung. Der Speerwerfer verbessert seine Saison-Bestleistung um mehr als vier Meter.

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Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter (Offenburg) hat sich nach seiner Verletzungspause beim Köstritzer Werfertag eindrucksvoll zurückgemeldet.

Der 26-Jährige, der sich bei den deutschen Meisterschaften in Berlin eine Verletzung an der Wade zugezogen hatte, warf seinen Speer bereits im ersten Versuch auf 89,28 m und siegte deutlich vor Olympiasieger und Europameister Thomas Röhler (Jena/81,51). Dadurch verbesserte Vetter seine Saison-Bestleistung von Oslo (85,27) um mehr als vier Meter.

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Für Vetter, der seine Ambitionen für die WM in Doha/Katar (27. September bis 6. Oktober) untermauerte, war es erst der dritte Wettkampf in diesem Jahr und der erste seit Oslo vor knapp zwei Monaten. "Es ist noch viel Luft nach oben. Ich bin froh, dass ich heute sechs Versuche absolvieren konnte", sagte Vetter.

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Kugelstoßerin Christina Schwanitz (Thum), die sich vor knapp drei Wochen in Berlin den siebten deutschen Meistertitel gesichert hatte, verpasste knapp den Sieg. Mit 18,84 m wurde die Vize-Europameisterin Zweite hinter der WM-Vierten Danniel Thomas-Dodd (19,08) aus Jamaika.

Im Diskuswerfen sicherte sich der deutsche Meister Martin Wierig (Magdeburg) mit 64,81 m den Sieg vor dem Olympiadritten Daniel Jasinski (Wattenscheid), der auf 62,49 m kam.

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"Die Zuschauer waren genial, das macht es leicht. Wir kommen gerade aus Kienbaum und fahren direkt wieder bis Mittwoch nach Kienbaum. Danach stehen in einer Woche der Werfertag in Thum und das ISTAF in Berlin an. Danach mache ich einen knappen Monat Pause, um Wettkampfgeilheit zu bekommen", sagte Wierig.