Konstanze Klosterhalfen stellte über 3000 m einen deutschen Rekord auf
Konstanze Klosterhalfen stellte über 3000 m einen deutschen Rekord auf © Getty Images
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Die deutschen Leichtathleten überzeugen schon am ersten Tag der Hallen-DM in Leipzig - allen voran Lauf-Hoffnung Konstanze Klosterhalfen.

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Konstanze Klosterhalfen setzte mit ihrem Rekord über 3000 m den Höhepunkt am ersten Tag der Hallen-DM in Leipzig. 8:32,47 Minuten - so schnell war noch nie eine deutsche Athletin über diese Strecke.

Die 21-Jährige bleib zwei Tage vor ihrem Geburtstag mehr als drei Sekunden unter ihrer eigenen Bestmarke (8:36,01) aus dem Vorjahr.

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Starke Form zeigten auch Kugelstoßerin Christina Schwanitz mit einer Weltjahresbestleistung, Dreispringerin Kristin Gierisch sowie Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz. Die deutschen Leichtathleten machten viel Hoffnung für die EM in Glasgow (1. bis 3. März) in zwei Wochen.

Klosterhalfen: "Das fühlt sich gut an"

Allen voran Klosterhalfen. Die 21-Jährige hatte am vergangenen Wochenende über die Meile die deutsche Bestmarke auf 4:19,98 Minuten verbessert, derzeit wird noch geprüft, ob ihre 1500-m-Durchgangszeit von 4:02,70 Minuten als deutscher Hallenrekord anerkannt wird.

"Das fühlt sich gut an, ich finde Rekorde immer cool", sagte Klosterhalfen.

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Die deutsche Lauf-Hoffnung trainiert seit Ende des vergangenen Jahres in den USA im Umfeld des "Nike Oregon Projects", ist aber offiziell nicht Teil des Laufteams des umstrittenen Trainers Alberto Salazar. Gegen ihn gibt es seit Jahren Dopingvorwürfe, die Salazar immer bestritten hat.

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Schwanitz und Giersch überzeugen

Stark präsentierte sich erneut Christina Schwanitz (LV Erzgebirge). Die ehemalige Kugelstoß-Weltmeisterin steigerte ihre eigene Weltjahresbestleistung auf 19,54 m und fährt als Topfavoritin nach Glasgow.

"Ein Schippchen kann man schon noch drauflegen, das Training hat gezeigt, dass es noch nicht das Ende der Fahnenstange ist", sagte die 33-Jährige.

Dreispringerin Gierisch (Chemnitz) sieht nach ihrem Erfolg mit 14,38 m ebenfalls noch Potenzial, vor einer Woche stellte sie mit 14,59 m einen deutschen Rekord auf und siegte genauso ungefährdet wie Schwanitz. In Glasgow will Gierisch ihren Goldcoup von Belgrad 2017 wiederholen.

"Die Mädels in Europa sind alle unheimlich stark dieses Jahr. Das wird eine Tagesform-Entscheidung. Ich führe momentan die europäische Jahresbestenliste an, bin Titelverteidigerin - ich glaube, mehr muss ich dazu nicht sagen", sagte Gierisch.

Dutkiewicz siegt vor Roleder

Im Hürdensprint wird der Titel in Glasgow nur über die schnellen Cindy Roleder (Halle) und Pamela Dutkiewicz (Wattenscheid) gehen. Im Duell der beiden Dauerkonkurrentinnen setzte sich in Leipzig Dutkiewicz in 7,90 Sekunden vor Roleder in 8,00 durch.

Die 27-Jährige Dutkiewicz blieb damit nur eine Hundertstelsekunde über ihrer Weltjahresbestzeit. Bei der EM vor zwei Jahren hatte Roleder Gold, Dutkiewicz Bronze gewonnen.

Eine Medaille ist auch für David Storl (Leipzig) das Ziel für die EM. Der zweimalige Kugelstoß-Weltmeister siegte bei seinem Heimspiel ungefährdet mit einer Saisonbestleistung von 21,32 Metern.

Kevin Kranz (Wetzlar) und Lisa Marie Kwayie (Neukölln) setzten sich über die 60 Meter durch. Kranz gewann in 6,59 Sekunden, Kwayie sprintete in 7,19 ins Ziel. Bei den Frauen fehlten Titelverteidigerin Tatjana Pinto und Gina Lückenkemper, EM-Zweite im Freien.