Christina Schwanitz ist die beste europäische Kugelstoßerin des Jahres
Christina Schwanitz ist die beste europäische Kugelstoßerin des Jahres © Getty Images
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Kugelstoßerin Christina Schwanitz präsentiert sich weiter in guter Form. Durch den Sieg in Düsseldorf sichert sie sich auch den Gesamtsieg der World Indoor Tour.

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Die ehemalige Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz hat in Düsseldorf die letzte Station der World Indoor Tour gewonnen und sich auch den Gesamtsieg gesichert.

Die 33-Jährige kam in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt auf 19,14 m und behauptete damit eineinhalb Wochen vor der EM in Glasgow (1. bis 3. März) Platz eins in der vom Leichtathletik-Weltverband IAAF ausgerichteten Hallenserie.

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"Der halbe Meter Abstand ist sehr schön. Ich hoffe, es läuft in Glasgow ein bisschen runder, der Gesundheitszustand hat es nicht so ganz zugelassen", sagte Schwanitz, die erkältet an den Start ging: "Jetzt werde ich erstmal richtig gesund, dann ist auch eine andere Leistungsfähigkeit Standard."

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Der Gesamtsieg in den Disziplinen ist mit je 20.000 US-Dollar dotiert, zudem erhält jeder Gewinner eine Wildcard für die Hallen-WM 2020 in Nanjing/China. Hallen-Weltmeisterin Anita Marton (Ungarn) stieß 18,34 und wurde hinter der Schwedin Fanny Roos (18,47) Dritte. Sara Gambetta erreichte mit 17,67 Platz fünf, Katharina Maisch kam auf 17,24.

Mit ihren am vergangenen Wochenende bei den deutschen Hallenmeisterschaften erzielten 19,54 m liegt Schwanitz auf Platz eins der Weltjahresbestenliste und gilt bei der EM in Glasgow als eine der aussichtsreichsten deutschen Teilnehmerinnen.

Hochspinger Przybylko Dritter

Freiluft-Europameister Mateusz Przybylko belegte mit 2,25 m Platz drei im Hochsprung. Der 26-Jährige hatte sich in den vergangenen Wochen wegen einer Fußverletzung schonen müssen. Es gewann der Weltjahresbeste Naoto Tobe (Japan) mit 2,34 m.

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Samuel Tefera (Äthiopien) musste sich vier Tage nach seinem Hallen-Weltrekord über 1500 m dem Freiluft-Europameister Jakob Ingebrigtsen (Norwegen) geschlagen geben. Der 18-Jährige gewann mit Landesrekord von 3:36,02 Minuten vor dem ein Jahr älteren Hallen-Weltmeister (3:36,34). Tefera war am vergangenen Wochenende in Birmingham in 3:31,04 Minuten ins Ziel gelaufen und hatte damit die 22 Jahre alte Bestmarke des Marokkaners Hicham El Guerrouj unterboten.

Für ein weiteres Highlight sorgte in Düsseldorf über 60 m der Frauen Marie-Josee Ta Lou. Die Ivorerin siegte mit Weltjahresbestzeit von 7,02 Sekunden.