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München - Bei WWE Fastlane kehrt The Fiend im neuen Look zurück - und ein kontroverses Ende offenbart einen neuen Plan für den Main Event von WrestleMania 37.

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Die Horrorgestalt The Fiend ist in veränderten Look zurück - und ein kontroverses Ende mischt die Karten für die Megashow WrestleMania 37 neu: Bei Fastlane, der letzten Großveranstaltung vor dem Jahreshöhepunkt, hat WWE noch einmal jede Menge Diskussionsstoff geliefert.

Ein sehenswerter und dramatischer Hauptkampf zwischen Universal Champion Roman Reigns und Herausforderer Daniel Bryan endete mit einer Kontroverse - zu der mittlerweile neue Hintergründe enthüllt worden sind.

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Daniel Bryan um klaren Sieg über Roman Reigns betrogen

Der eigentlich als "Special Enforcer" agierende Royal-Rumble-Sieger Edge - WrestleMania-Gegner des dann amtierenden Champions - geriet in dem Titelkampf zwischen die Fronten, als Bryan bei der Abwehr eines unfairen Eingriffs von Reigns-Neffe Jey Uso Edge versehentlich mit einem Stuhl traf.

Edge rächte sich, indem er einige Zeit später sowohl Reigns als auch Bryan mit einem Stuhl attackierte - als Bryan Reigns gerade in seinem Aufgabegriff, dem Yes Lock hatte. Was das Szenario bemerkenswert machte: Reigns signalisierte schon mit einem Abklopfen, dass er aufgab, es war zu diesem Zeitpunkt allerdings kein Ringrichter da, der es registrierte.

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Stattdessen gab Edges Attacke letztlich Reigns die Gelegenheit, sich auf Bryan zu legen und ihn zu besiegen. So wie das Matchende inszeniert wurde, darf jedoch als sicher gelten, dass der betrogene Bryan im Titelrennen bleibt.

Der gewöhnlich gut informierte Wrestling Observer vermeldete dann auch noch in der Nacht zum Montag, dass das Universal Title Match bei WrestleMania nun zum Dreikampf zwischen Reigns, Edge und Bryan wird.

Bryan und Edge mit emotionaler Vorgeschichte

Diesen Plan hatte WWE nicht von Anfang an, Bryan war zwar schon zu Beginn des Jahres als WrestleMania-Gegner von Reigns im Gespräch, die Wahl fiel dann aber doch auf Edge - der Plan eines Einzelduells sei dann jedoch Anfang März umgeworfen worden. Damals schon hatte der Observer berichtet, dass WWE-Boss Vince McMahon die bis dahin angedachte WrestleMania-Matchcard als nicht "groß" genug verworfen hätte. Nun hätte sich herausgestellt, dass die Integration von Bryan ein Teil von McMahons Tabula rasa war.

Damit trifft Reigns - der sich im vergangenen Jahr als an einen Mafiaboss erinnernden Oberschurken neu erfunden hat - bei Mania nun auf gleich zwei Herausforderer mit emotionaler WrestleMania-Vorgeschichte: Der 47 Jahre alte Edge hatte nach WrestleMania 2011 als amtierender World Champion wegen einer lebensbedrohlichen Nackenverletzung plötzlich zurücktreten müssen und hatte fast neun Jahre pausiert, ehe er Anfang 2020 ein Überraschungs-Comeback feierte.

Bryan war 2014 von ähnlich schwerwiegenden Kopf- und Nackenverletzungsproblemen um die Früchte seines märchenhaften Aufstiegs zum Underdog-Champion bei WrestleMania 30 gebracht worden - die ihn an knapp vier Jahre seiner Karriere kosteten.

The Fiend sucht Randy Orton heim

Der skurrilste Kampf des Abends, ein Intergender-Match zwischen Randy Orton und dem früheren Damenchampion Alexa Bliss, war derweil der Aufhänger für das Comeback des mit Bliss verbündeten Fiend - bei TLC im Dezember von Orton vermeintlich in den Feuertod geschickt.

Wie schon in den vergangenen Wochen bekam Orton Bliss in dem Match nicht zu fassen, weil ihn immer wieder unerklärliche Ereignisse aus dem Konzept brachten - vom schon bei der TV-Show RAW gesehenen Hervorwürgen schwarzer Flüssigkeit wurde der "Legend Killer" ebenso erneut heimgesucht wie von plötzlichen Feuer-Effekten.

Letztlich wurde Orton von einer aus dem Ringboden hervorkommenden Hand am Bein gepackt - und es erschien der Fiend, der nun mit neuem Outfit und umgemodelter Maske mit Brandwunden-Motiv noch mehr wie ein Höllendämon wirkt. Bliss schubste den geschockten Orton in den Fiend, der seinem Rivalen seinen Finisher Sister Abigail verpasste und damit für Bliss' Sieg sorgte.

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Zum Abschluss posierten Bliss und Bray Wyatts Alter Ego über dem ausgeknockten Orton und feierten zur verzerrten Musik ihres "Firefly Fun House" (Bei WWE und privat: Alexa Bliss' kurioser Kosmos). Ein WrestleMania-Match zwischen Orton und dem Fiend zeichnet sich ab.

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Die weiteren Highlights:

- In der Kickoff-Show vor Fastlane scheint die im vergangenen Sommer mit großen Hype gestartete Gruppierung Retribution ein ruhmloses Ende gefunden zu haben. Anführer Mustafa Ali verlor ein US-Titelmatch gegen Champion Riddle - und als er danach seine Teamkollegen dafür verantwortlich machte, wandten sich Slapjack und Reckoning ab, während sich die Hünen T-Bar und Mace gegen ihn wandten und ihm einen Doppel-Chokeslam verpassten.

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- SmackDown-Damenchampion Sasha Banks und Royal-Rumble-Siegerin Bianca Belair - ihre Gegnerin bei WrestleMania - scheiterten am Versuch, vorher Nia Jax und Shayna Baszler die Tag-Team-Titel abzunehmen. Jax-Gespiele Reginald mischte sich mal wieder ein, letztlich verkrachten sich Belair und Banks, weil Jax Belair in Banks schubste, als die Baszler gerade im Aufgabegriff Banks Statement hatte. Banks wurde dann von Baszler zum Sieg eingerollt, gab Belair die Schuld an der Niederlage und ohrfeigte sie.

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- Big E verteidigte seinen Intercontinental-Titel mit einer Konteraktion gegen den zum Schurken gewandelten Apollo Crews, der danach erneut den schlechten Verlierer gab und auf Big E einprügelte.

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- Das eigentlich angekündigte Match zwischen Braun Strowman und Shane McMahon fiel aus, weil McMahon nach eigener Darstellung eine Knieverletzung beim Training erlitt. Auf Krücken schickte er stattdessen Elias gegen das "Monster Among Men" in den Ring, der sich eine klare Niederlage einhandelte.

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- Seth Rollins gewann sein kurzfristig angesetztes Match gegen Shinsuke Nakamura mit dem Curb Stomp, Rollins' eigentlicher Rivale Cesaro war wie schon bei SmackDown nicht zu sehen.

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- Ein weiteres wrestlerisch starkes Duell gab es zwischen den langjährigen Weggefährten Sheamus und Drew McIntyre, der mit Kriegsbemalung a la "Braveheart" in die erneut mit viel körperlicher Härte geführte Schlacht zog, das als "No DQ Match" ohne Regeln angesetzt war. McIntyre überstand einen spektakulären White Noise durch den Kommentatorentisch und konterte Sheamus aus, als der im Ring nachlegen wollte. Mit dem Claymore Kick strich der Schotte den Sieg ein und holte sich Rückenwind für sein WrestleMania-Titelmatch gegen Champion Bobby Lashley.

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Die Ergebnisse von WWE Fastlane 2021:

WWE United States Title Match: Riddle (c) besiegt Mustafa Ali (Kickoff-Show)
WWE Women's Tag Team Title Match: Nia Jax & Shayna Baszler (c) besiegen Bianca Belair & Sasha Banks
Intercontinental Title Match: Big E (c) besiegt Apollo Crews
Braun Strowman besiegt Elias
Seth Rollins besiegt Shinsuke Nakamura
No DQ Match: Drew McIntyre besiegt Sheamus
Alexa Bliss besiegt Randy Orton
WWE Universal Title Match: Roman Reigns (c) besiegt Daniel Bryan