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München - Der neue WWE-Champion Bobby Lashley verbrachte mehrere Jahre seiner Kindheit in der BRD. Eine Begegnung mit SPORT1 löste freudige Erinnerungen aus.

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Der 120-Kilo-Mann, der nun den Gipfel der Wrestling-Liga WWE erklommen hat: Einst war er ein schüchterner Junge in einer Schule in Deutschland.

Bobby Lashley, der sich am Montag bei der TV-Show Monday Night RAW mit einem Sieg über The Miz erstmals zum WWE-Champion krönte, hat ein turbulentes Leben hinter sich: Er war Army-Soldat, Olympia-Hoffnung im Ringen, Banküberfall-Opfer, MMA-Kämpfer, WrestleMania-Vollstrecker für Donald Trump - und hat auch einen Deutschland-Bezug, der nicht überall bekannt ist.

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Der Sohn eines Drill-Sergeants war ein "army brat", ein Kind, das auf den Militärbasen aufwuchs, auf denen sein Papa stationiert war. Mehrere Jahre lang lebte Lashley daher - noch zu Zeiten des Kalten Kriegs - im damaligen Westteil des geteilten Landes.

Bei einer Begegnung mit SPORT1 in New York hatte er auf diese prägende Zeit in der BRD zurückgeblickt - und was ihm in Erinnerung geblieben ist.

Bobby Lashley: "Alles an Deutschland ist cool!"

"Ich habe alles an Deutschland geliebt, als ich dort war", bekannte Lashley während des WrestleMania-Wochenendes 2019.

Lashley, damals noch vom mittlerweile entlassenen Lio Rush zum Ring und zu dem Medientermin ins Hard Rock Cafe am Times Square begleitet, mochte "die deutschen Süßigkeiten, das deutsche Essen und ich liebe das alles noch immer, wenn ich wieder dorthin zurückkomme - auch die deutschen Frauen. Alles an Deutschland ist cool!"

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Der "All Mighty", dem seine mittlerweile 44 Lebensjahre bis heute nicht anzusehen sind, verbrachte rund vier Jahre im damaligen Westdeutschland, ging dort auch auf die Schule, von der zweiten bis zur fünften Klasse - als er nach eigenen Angaben ein sehr zurückhaltender Charakter gewesen war: "2018 hatte ich die Chance nochmal den Ort zu besichtigen, an dem ich damals gelebt habe, das war sehr cool. Es ist lange her, aber es war eine echt gute Zeit."

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Gute Erinnerungen des WWE-Stars an Frau Weichlich

Lashley lernte auch Deutsch und kann sich bis heute zumindest in Grundzügen verständlich machen: "Ich kann immer noch auf deutsch bis zehn zählen, kann sagen 'Was ist das?'. Ich erinnere mich auch noch an die Begrüßung unserer Deutschlehrerin: 'Guten Morgen, Frau Weichlich.' Schöne Grüße, falls sie sich erinnert.“

Der Lebensweg ihres einstigen Schülers hat einen beeindruckenden Verlauf genommen. Aller Voraussicht nach geht er nun als Champion in einen der Hauptkämpfe bei der Megashow WrestleMania im Super-Bowl-Stadion in Tampa.

Ob Frau Weichlich das geahnt hatte?