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München - Wie schon bei RAW gab es auch bei SmackDown viele nicht auf den ersten Blick ersichtliche Würdigungen für den verstorbenen Brodie Lee (Luke Harper).

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Der tragisch frühe Tod des früheren WWE-Wrestlers Brodie Lee (Luke Harper) hat zahlreiche frühere Kolleginnen und Kollegen bewegt - und sie haben bei den jüngsten Ausgaben der TV-Shows Monday Night RAW und Friday Night SmackDown viele Möglichkeiten genutzt, das auszudrücken.

Beide Sendungen wurden jeweils mit einer Gedenkgrafik mit Lees bürgerlichem Namen Jonathan Huber eröffnet, die bei Twitter auch von Rivale AEW geteilt wurde, wo Lee zuletzt aktiv gewesen war - AEW hatte ihre Wochenshow Dynamite zu einer großen, auch von vielen WWE-Stars gelobten Tributshow mit vielen anrührenden Momenten umgeschrieben.

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Bei WWE nahm Lees Tod nicht so viel Raum ein, auf den ersten Blick zumindest. Im Lauf der Show gab es jedoch zahlreiche versteckte Tributgesten.

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Zitate von Drew McInyre, Alexa Bliss, Ricochet, Xavier Woods

Zu Beginn von RAW hatten sowohl Kommentator Tom Phillips als auch Champion Drew McIntyre, der die Show im Ring eröffnete, einen Standardspruch von Harper zitiert: "It's Monday. You know what that means."

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Dieser Satz war zu Harpers WWE-Zeit ein Running Gag bei Twitter: Seine Aktivität dort beschränkte sich damals darauf, den aktuellen Tag zu nennen und in gespielter Bedeutungsschwere zu erwähnen, dass ja allen klar sein müsse, was das heiße - jeden Tag.

Auch Alexa Bliss zitierte mit dem Ausruf "Yeah yeah yeah" eine Standardphrase Lees als Harper, in den Matches streuten Ricochet und Xavier Woods von The New Day Lees Finisher ein, den Discus Lariat. Woods trug auch ein Armband, das an Lee erinnerte - und sprach zusammen mit Partner Kofi Kingston im Anschluss in der Webshow "RAW Talk" über Lees Vermächtnis und seine menschlichen Qualitäten, vor allem auch als Vater seiner beiden Söhne.

Big E mit zahlreichen Tributen bei SmackDown

Bei SmackDown trugen auch andere WWE- und Independent-Weggefährten Lees Gedenkarmbänder - Big E, Cesaro, Bayley, Sasha Banks und Daniel Bryan, weitere verdeckte Anspielungen in Matches und Interviews gab es auch.

Am deutlichsten war sie bei Intercontinental Champion Big E, der mit Lee gut befreundet war und in einem Interview von kleinen Amandas und Nolans sprach, die sich vergangene Woche mit ihm über seinen Sieg gefreut hätten, Fans zwischen Rochester, New York und Rome, Georgia. Rochester war die Heimatstadt von Brodie, Amanda ist der Name seiner Witwe, Nolan der seines jüngeren Sohns.

Big E erwähnte zudem auch die Toronto Maple Leafs, das Lieblings-Eishockeyteam des in der Nähe zur kanadischen Grenze aufgewachsenen Lee und trug ein Shirt der Bludgeon Brothers, des Tag Teams, das Lee bei WWE mit Erick Rowan gebildet hatte.

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Auch im Ring wurde Lees Moveset noch einmal zitiert, Otis zeigte den Discus Lariat, Big E die Gator Roll (und rief vor einer seiner Aktionen auch "Yeah yeah yeah"). Referenzen gab es auch von Adam Pearce ("you know what that means") und Kommentator Corey Graves, der einen Splash von Big E mit den Worten kommentierte, dass sein Gegner sich fühlen müsse, als hätte ihn ein "Big Rig" überrollt. "Big Rig", ein Ausdruck für Sattelschlepper, war zu Independent-Zeiten ein Spitzname von Lee.

Brodie Lee war am zweiten Weihnachtsfeiertag infolge eines Lungenschadens verstorben. Er wurde nur 41 Jahre alt.