Karsten Beck wurde nur 33 Jahre alt
Karsten Beck wurde nur 33 Jahre alt © wXw
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München - Die deutsche Wrestling-Szene trauert um Showkämpfer Karsten Beck. Der Weggefährte diverser WWE-Stars starb an einem Hirntumor, wurde nur 33 Jahre alt.

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Er war ein Pfeiler der deutschen Wrestling-Szene, absolvierte Probetrainings bei WWE - nun ist "Der König der Catcher" Karsten Beck mit nur 33 Jahren verstorben.

"Karsten Pitann alias Karsten Beck ist an diesem Morgen verstorben, nachdem er jahrelang gegen einen Gehirntumor gekämpft hatte", vermeldete seine frühere Liga wXw (Westside Xtreme Wrestling) am Donnerstag: "Wir sagen Lebewohl zu einem Hall-of-Fame-Wrestler", schrieb die Liga weiter. Beck, der bei der deutschen Partnerliga von WWE diverse Rollen vor und hinter den Kulissen ausgefüllt hatte, sei "unser Kollege, unser Gefährte, unser Freund" gewesen.

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Karsten Beck war Weggefährte der deutschsprachigen WWE-Wrestler

Der in Wesel geborene Beck war von wXw trainiert worden und seit 2006 in der deutschen Szene aktiv. Das 106 Kilo schwere Kraftpaket wurde von der größten deutschen Promotion zum Aushängeschild aufgebaut. 2015 besiegte er den nun bei WWE aktiven WALTER und nahm ihm den Unified World Title ab - die wichtigste Trophäe der Liga, die er im Herbst desselben Jahres ein zweites Mal gewann. Auch mit den deutschen WWE-Wrestlern Marcel Barthel (Axel Dieter Jr.) und Alexander Wolfe ("Axeman" Axel Tischer) stand Beck bei wXw oft zusammen im Ring.

Beck hatte ebenfalls Tryouts bei WWE absolviert, wurde damals aber nicht genommen. "Das meiste hat gepasst, aber ich war damals noch nicht muskulös und massig genug", berichtete er 2014 in einem Interview mit SPORT1.

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Gehirntumor kam nach erster Operation wieder

2016 wurde Becks Karriere gestoppt, als bei einer Routine-Untersuchung ein gutartiger Gehirntumor festgestellt wurde, der damals erfolgreich operiert worden war. Im Jahr darauf musste er sich jedoch einer erneuten Operation am Gehirn unterziehen, kurz bevor ein Comeback in den Ring über die Bühne gehen sollte. Beck gab damals auch seine Position als Sportlicher Leiter hinter den wXw-Kulissen auf.

Die Liga würdigte Beck - der ein ähnliches Schicksal erlitt wie das 2018 ebenfalls nach jahrelangem Kampf gegen einen Gehirntumor verstorbene WWE-Talent Matt Cappotelli - dafür, dass er "trotz seiner Erkrankung große Kraft und positive Energie gezeigt und uns alle bei wXw nachhaltig beeindruckt hat".

Bereits am Vortag war die europäische Wrestling-Szene vom Tod des britischen Wrestlers Ryan Smile erschüttert worden. Smile, der unter Depressionen gelitten hatte, wurde nur 31 Jahre alt.