Lesedauer: 5 Minuten

München - Bei WWE Friday Night SmackDown wendet sich Roman Reigns endgültig von Jey Uso ab. Eine größere Herausforderung für den Champ deutet sich schon an.

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Die Andeutungen der vergangenen Wochen waren nicht zu übersehen, nun kam es wie es kommen musste: Roman Reigns, der Universal Champion von WWE, hat sich gegen sein eigen Fleisch und Blut gewandt.

Der "Big Dog" beschloss die letzte Ausgabe der TV-Show Friday Night SmackDown vor der Großveranstaltung Clash of Champions am Sonntag mit einer Attacke auf seinen Neffen Jey Uso, der ihn in der Nacht zum Montag um den Titelgürtel herausfordert.

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Roman Reigns verpasst Jey Uso den Superman Punch

Der Schlüsselmoment wurde vorher lang angedeutet, durch Interviews beziehungsweise Ansprachen beider Kontrahenten und ein abschließendes Rededuell. Uso zeigte sich verwundert über den finsteren Blick, den Reigns ihm vergangene Woche hinterhergeworfen hatte - und stellte in Frage, ob Reigns' Rolle als Star der Familie tatsächlich so selbstverständlich sei.

Unbedingt fand Reigns, nachdem ein Videoclip die Familiengeschichte der beiden ausleuchtete. Dabei kamen unter anderem auch die Väter der beiden zu Wort kommen ließ - die Hall-of-Fame-Mitglieder Sika (Reigns) und Rikishi (Uso) und es wurde ein Foto gezeigt, wie kein Geringerer als Hulk Hogan Reigns als Baby im Arm hielt.

Reigns teilte Uso mit, dass seine Karriere im Tag-Team-Bereich schön und gut sei, aber in der Lage zu Höherem sei er nun wirklich nicht: Er sei dem Druck nicht gewachsen, den Reigns gewohnt sei, er sei ein Zwilling, der sich stets auf seinen (derzeit verletzten) Bruder Jimmy verlassen hätte können, die meisten Leute wüssten ja nicht mal, wer wer sei. Reigns erklärte, dass er das Stammesoberhaupt sei, der Häuptling, der am Kopf der Tafel sitze und damit seine Familie ernähre - und dass er sich diesen Platz nicht wegnehmen lassen werde.

Jey Uso ließ sich nicht beeindrucken und beantwortete die rhetorische Frage, welcher Zwilling er denn sei wiefolgt: der, der am Sonntag den Universal Title holen werde. Reigns schien darüber zunächst nur zu lachen, wandte sich ab und verließ die Halle. Als aus Jey gehen wollte, sprang Reigns dann aber mit einem Superman Punch aus den Katakomben hervor und streckte Uso nieder - worauf selbst Reigns' neuer Manager Paul Heyman betreten schaute.

Alexa Bliss wird zur Marionette von The Fiend

Ein weiteres Detail, das aufhorchen ließ: Die vergangene Woche intensivierte Story um Alexa Bliss, in der sie von der Horror-Figur The Fiend besessen gewesen zu sein schien, wurde fortgeführt.

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Diesmal wurden in dieser Hinsicht auch keine Fragen offen gelassen, in einem Match Bliss' gegen Lacey Evans wurde das Arena-Licht plötzlich in rot getaucht - die Signalfarbe des Alter Ego von Bray Wyatt - und Bliss geriet dadurch völlig aus der Fassung: Mit irrem Blick trat sie auf Evans ein, handelte sich die Disqualifikation ein und verpasste ihrer Gegnerin erneut Sister Abigail, die Spezialaktion Wyatts (Alexa Bliss im SPORT1-Interview: So ist The Fiend im echten Leben).

Der Fiend tauchte danach auch auf der Videoleinwand auf und sagte seinen Standardsatz "Let me in". Vielsagend: Als Bliss abzog, begegnete sie noch Reigns auf der Rampe und warf ihm einen irren Blick hinterher. Es dürfte eine Botschaft des Fiend an den Mann gewesen sein, der ihm bei seinem Comeback den Titel abgenommen hat.

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Die weiteren Highlights:

- Nachdem zu Beginn der Show der verstorbene Road Warrior Animal mit einer Tributgrafik gewürdigt wurde, standen sich im Eröffnungskrampf Jeff Hardy, Sami Zayn und AJ Styles gegenüber. Vor ihrem Leitermatch um Hardys Intercontinental-Titel am Sonntag gab es als Vorgeschmack ein "normales" Match, das Zayn gewann: Er schubste Styles weg, nachdem der Hardy den Phenomal Forearm verpasste hatte und pinnte ihn selbst. Styles rächte sich, indem er beide Gegner mit einer Leiter niederschlug und damit nach oben kletterte, wo schon der Titel hing (plus der Gürtel von Zayn, den er aberkannt bekommen hat, ohne es anerkennen zu wollen).

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- Money-in-the-Bank-Sieger Otis ließ das Ultimatum von The Miz und John Morrison, ihnen den Koffer mit dem Titelmatch auszuhändigen oder von ihnen für seine Attacke vergangene Woche verklagt zu werden, verstreichen. Otis erklärte, dass die beiden sich den Koffer schon selbst holen müssten, wenn sie wollten. Otis ging schließlich auf Morrison los - nachdem Otis' Partner Tucker zuvor ein Detail verriet: Dass Miz den Koffer anscheinend nur für sich einklagen wollte, nicht für sich und Morrison.

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- Das Tag-Team-Titelmatch der Lucha House Party gegen die Champions Cesaro und Shinsuke Nakamura steht für die Herausforderer weiter unter keinem guten Stern. Gegen Nakamura gab es für Gran Metalik eine weitere Niederlage in einem Einzelmatch, ein weiteres Mal offenbarten sich Spannungen zwischen Metalik, Kalisto und Lince Dorado.

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- Die Fehde zwischen King Corbin und Matt Riddle ging mit einem erneuten Match der beiden weiter, das diesmal Corbin mit seinem Finisher End of Days für sich entschied. Ein enttäuschter Riddle gelobte nach dem Match, sich von der Niederlage nicht aus der Bahn werfen zu lassen.

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Die Ergebnisse von WWE Friday Night SmackDown am 25. September 2020:

Non Title Match: Sami Zayn besiegt AJ Styles, Jeff Hardy
Shinsuke Nakamura besiebt Gran Metalik
King Corbin besiegt Matt Riddle
Lacey Evans besiegt Alexa Bliss durch Disqualifikation