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München - Mit dem Umzug in den "Thunderdome" will WWE den Fans wieder mehr Spektakel bieten. Die Premiere bei SmackDown sorgt für die beste Quote seit längerer Zeit.

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Mit seinem ersten TV-Auftritt seit vier Monaten hat WWE-Boss Vince McMahon die letzte Ausgabe der Sendung Friday Night SmackDown vor dem SummerSlam am Sonntag und einen Neustart der Wrestling-Ligaeingeleitet: Die Show war die erste nach Vollendung des Deals mit dem Amway Center in Orlando, in der bis mindestens Ende Oktober alle Ausgaben von RAW und SmackDown sowie die kommenden Großereignisse stattfinden werden.

Von dem Ortswechsel in die NBA-Heimarena der Orlando Magic, raus aus dem kleinen Performance Center der Liga, erhofft sich die WWE-Chefetage eine verbesserte Atmosphäre - und eine Steigerung der seit Ausbruch der Corona-Pandemie nochmal stark eingebrochenen Einschaltquoten.

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Die Premiere der neuen Kulisse hat in jedem Fall schon mal für einen Schub gesorgt. Die erste Messung, das so genannte "Overnight Rating" brachte positive Nachrichten: Auf dem US-Sender Fox schaltete 2,168 Millionen Zuschauer ein, eine Steigerung von 9,6 Prozent im Vergleich zur Vorwoche und der beste Wert seit dem 26. Juni. Gerade auch in der werberelevanten Zielgruppe stieg die Quote deutlich.

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Ein kleines Warnsignal jedoch: Anders als in den vergangenen beiden Wochen sank das Zuschaueraufkommen in der zweiten Stunde, wenn auch nur um 2 Prozent.

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Thunderdome machte die Fans von WWE neugierig

Was offensichtlich die Neugier vieler Fans weckte: eine aufwändige Präsentation, die die anhaltende Abwesenheit regulärer Zuschauer so gut es geht ausgleichen sollte. Das auf den Namen "Thunderdome" getaufte Konzept sollte WWE zufolge mit einer "hochmodernen Bühne, großen Videoscreens, Pyrotechnik, Lasern, wegweisender Optik und Drohnen-Kameras" eine Seherfahrung "auf einem bisher nie dagewesenen Level" bieten.

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Mit Hilfe der Technologiefirma "The Famous Group" waren ähnlich wie in der NBA auch virtuell in die Halle projizierte Fans Teil des Geschehens - echte Zuschauer, die per Livestream zugeschaltet waren. Wie der Wrestling Observer berichtet, gibt es auch einen für diese Fans zuständigen Regisseur, der ihnen Anweisungen gibt und damit Jubel-Choreographien und Ähnliches ermöglicht.

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Erste Eindrücke aus den Probeläufen kursierten schon vorab im Netz und weckten gespannte Erwartungen - mit einem Match zwischen Big E und Sheamus begann dann der Realbetrieb.

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Eine optische Aufwertung bot das Konzept in jedem Fall, in dieser Hinsicht waren die Kritiken von Fans und Fachmedien überwiegend positiv. Eine Geräuschkulisse wie real anwesende Fans konnten die mit Laptop-Kameras gefilmten Wrestling-Anhänger unter den Umständen aber nicht bieten.

Es bleibt abzuwarten, ob die verbesserten Quoten auf dem Neugier-Effekt beruhten oder ob sie sich verstetigen und sich die von WWE erhoffte Trendwende einstellt.