Danny Havoc ist gestorben - kurz nach dem plötzlichen Tod seiner Frau Brianne
Danny Havoc ist gestorben - kurz nach dem plötzlichen Tod seiner Frau Brianne © twitter.com/DannyHavocSite
Lesedauer: 2 Minuten

München - Der bekannte US-Independent-Wrestler Danny Havoc wurde im April vom plötzlichen Tod seiner Ehefrau Brianne erschüttert. Nun ist er selbst gestorben.

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Kurz nach den Tragödien um Shad Gaspard und Hana Kimura wird die Wrestling-Szene erneut von einer traurigen Nachricht erschüttert.

Der bekannte Independent-Kämpfer Grant Berkland alias Danny Havoc ist tot - rund eineinhalb Monate nachdem er den plötzlichen Verlust seiner Ehefrau Brianne betrauern musste. Brianne war am 11. April an einem nach Berklands Angaben "unerklärlichen" Herzversagen gestorben.

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Nun haben die Ligen CZW und GCW, für die der 1986 geborene Berkland regelmäßig angetreten war, sein eigenes Ableben mitgeteilt. Die Todesursache wurde nicht bekanntgegeben.

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Danny Havoc hatte prominente Weggefährten

Danny Havoc war vor allem für seine Beteiligung an auf besonders brutale Effekte setzenden "Death Matches" bekannt - die auch unter Wrestling-Fans nicht unumstritten, aber eine eingeschworene Anhängerschaft haben und abseits der Mainstream-Ligen fest in der Szene verankert sind.

Zu seinen Weggefährten zählten etablierte Stars wie AEW-Champion Jon Moxley (der ehemalige Dean Ambrose) und WWE-Wrestler Drew Gulak. Gulak würdigte seinen Freund in einer längeren Tweet-Serie als guten Menschen und leidenschaftlichen Performer, der erfolgreich in die Fußstapfen seiner japanischen Idole Jun Kasai und Hayabusa (selbst 2016 gestorben, nachdem ihn ein Ringunfall an den Rollstuhl gefesselt hatte) getreten sei.

Auch Moxley hat sich mittlerweile mit einer Beileidsbekundung zu Wort gemeldet und hob wie Gulak hervor, dass Havoc sich auch künstlerisch hervorgetan hat, unter anderem beim Design seines ersten AEW-Fanshirts.

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In seiner 2004 angelaufenen Karriere stand Havoc im Ring mit Nischengrößen wie Kasai, Drake Younger (mittlerweile als Drake Wuertz Ringrichter bei WWE), Sami Callihan, Necro Butcher, MASADA oder auch Alexander Bedranowsky alias Thumbtack Jack, früher der bekannteste deutsche Vertreter der Subkultur.

Auch Bedranowsky äußerte sich bestürzt. "Wir waren Blutsbrüder. Grant Berkland war eine gute Seele", schrieb er. Berkland hätte ihm nach einer schweren Rückenverletzung mit seinen Depressionen geholfen: "Ich wünschte, ich hätte den Gefallen erwidern können, alter Freund."

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Havoc trat zwischen 2008 und 2011 auch oft in Deutschland an, vor allem für die Liga Westside Xtreme Wrestling (wXw). Seine Karriere hatte er eigentlich 2017 beendet, war aber erst im Februar für die Liga GCW aus dem Ruhestand gekommen.