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München - Der Royal Rumble wirbelt das WWE-Powerranking von SPORT1 durcheinander. Trotz dominanter Auftritte fehlen einige Topstars im Januar, dafür trumpfen Talente auf.

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Mit dem Royal Rumble wurde die heiße Phase bei der Wrestling-Liga WWE eingeleitet - Die Road to Wrestlemania. Neue Stars werden aufgebaut und WrestleMania-Storylines eingeleitet. Die Showkampf-Fans wurden mit der Rückkehr von Edge verwöhnt und konnten phänomenale Performances, unter anderem von Bianca Belair, bestaunen.

Der Monat Januar hat mit Highlights nicht gegeizt und präsentierte viele Wrestler stark. Erstmals verpassen Superstars die Top 10, die einen sehr starken Monat hinter sich haben. Zu nennen sind hier insbesondere der neue RAW Tag Team Champion Buddy Murphy, sein Bezwinger Aleister Black, der Edge-Zerstörer Randy Orton, Bayley und der Royal-Rumble-Dominator Brock Lesnar. In allen vorherigen Monaten wären sie wohl vertreten gewesen. Im Januar allerdings war die Konkurrenz zu stark.

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SPORT1 wertet die Entwicklungen der letzten Wochen aus und erstellt daraus eine Top 10, die die Kraftverhältnisse in der Showkampf-Liga widerspiegeln sollen. In das Powerranking fließen die Ergebnisse der Matches und deren Relevanz ein, aber auch die allgemeine Darstellung des Charakters, die On-Air-Zeit, die Leistung im Ring und außerhalb werden berücksichtigt.

10. Roman Reigns (Vormonat: 7)

Nachdem der "Big Dog" am Sonntag seine lange Fehde mit King Corbin erfolgreich beenden konnte, befindet er sich wohl trotz Royal-Rumble-Eliminierung auf dem direkten Weg zu WrestleMania. Es erscheint unausweichlich, dass sich Reigns am 5. April in Tampa mit dem Universal Champion messen darf.

9. Rhea Ripley (3)

Auch wenn Rhea nicht im Royal Rumble involviert war, durchlebte sie einen erfolgreichen Januar. Sie verteidigte ihren NXT-Titel bei Worlds Collide gegen Toni Storm und etablierte sich als Nummer 1 der NXT-Division. Das Gerücht, dass sie ihren Titel bei WrestleMania gegen Charlotte Flair verteidigen soll, spricht für ihren hohen Stellenwert. (Die heißesten WrestleMania-Gerüchte)

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8. Becky Lynch (-)

Die letzten Wochen gaben uns wieder die Becky Lynch, die vor 12 Monaten die Wrestling-Welt verzückte. "The Man" war in der Fehde mit Asuka wieder voller Intensität und Emotionen. Dass sie Asuka dann noch recht eindeutig durch Submission besiegen konnte, spricht für ihr starkes Standing. Nun wartet wohl Shayna Baszler.

7. Bianca Belair (-)

Die dritte Frau im Bunde hat den wohl erfolgreichsten Monat ihrer Wrestling-Karriere hinter sich. Musste sich die EST of NXT in den letzten Monaten meist hintenanstellen, konnte sie jetzt nicht nur den #1 Contender Spot ergattern, sondern durfte als Nummer 2 im Rumble-Match fast 30 Minuten lang begeistern. Mittlerweile zählt Belair zur absoluten Spitze der WWE-Damen.  

6. Keith Lee (9)

Der Keith-Lee-Hype hat letzte Woche den vorläufigen Höhepunkt erreicht. Durch den Sieg über North American Champion Roderick Strong krönte sich Lee erstmalig zum Champ bei WWE. Dass er sich im Rumble-Match eine Zeit lang sehr gut gegen Brock Lesnar schlagen konnte, beweist, dass ihm Großes bevorstehen kann. Es gibt derzeit wohl kaum einen Superstar, der von den Fans so gefeiert wird.

5. Seth Rollins (8)

Langsam, aber sicher neigte sich Seths Zeit an der Spitze dem Ende entgegen. Durch den Heel-Turn und der Gründung einer Gruppierung mit AOP sowie Buddy Murphy konnte Seth seiner Karriere neues Leben einhauchen. Da der "Monday Night Messiah" ein geborener Heel ist, tun die neuen Charakterzüge nicht nur ihm, sondern dem kompletten Produkt gut. Außerdem profitiert Buddy Murphy stark von ihm.

4. Andrade (-)

Welch ein sensationeller Monat für Andrade: Nach seinem erfolgreichen Titelgewinn zu Weihnachten konnte "El Idolo" seinen Titel in nur einem Monat fünf Mal am Stück im TV oder bei einem PPV verteidigen. Dummerweise wurde Andrade nun aufgrund von Drogenkonsum für 30 Tage suspendiert. Aus den Shows wurde er durch eine Attacke von Humberto Carrillo geschrieben. United States Champion ist er aber weiterhin.  

3. "The Fiend" Bray Wyatt (1)

Zwar konnte Daniel Bryan erstmalig Schwächen des Fiend aufdecken, der Titel blieb aber bei Bray Wyatt. Man merkt, wie weiterhin konstant an Stellschrauben gedreht wird, um das Gimmick des Fiend zu perfektionieren. War er bei Hell in a Cell noch schmerzunempfindlich, so scheint er nun anfälliger zu sein. Gleichzeitig dominiert er aber weiterhin seine Gegner und ist (derzeit) unbesiegbar.

2. Drew McIntyre (-)

Als McIntyre im April 2018 von NXT zu RAW aufstieg, schien es lediglich eine Frage der Zeit, bis er im Main Event ankommt. Knapp zwei Jahre später - als viele Fans die Hoffnung schon aufgeben wollten - ist die Zeit reif. Im Januar konnte Drew sämtliche Gegner besiegen und im Rumble-Match Corbin, The Miz, Rollins, Lesnar und Reigns eliminieren. Dass er das Match dadurch auch gewann, macht ihn zum Mann der Stunde und positioniert ihn als nächsten Beastslayer.

1. Charlotte Flair (-)

Die Queen hat ihren Weg zurück an die Spitze gefunden. Nachdem sie im Jahr 2019 zwar immer oben dran war und auch ein paar kurze Titelregentschaften feiern durfte, war das Rampenlicht doch eher auf Becky Lynch gerichtet. Dies änderte sich im neuen Jahr.

Niemand bei WWE konnte bisher solch eine Dominanz an den Tag legen. Weder Sarah Logan, Natalya noch die Kabuki Warriors konnten sie stoppen. Den Rumble gewann sie folgerichtig auch. Einem Showdown mit der Nummer 1 aus NXT - Rhea Ripley - steht nichts mehr im Wege.

Die folgenden Superstars mussten sich aus dem Powerranking verabschieden: Kevin Owens (10), Shayna Baszler (6), Brock Lesnar (5), Kabuki Warriors (4), Adam Cole (2)