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München - The Revival wird bei WWE Monday Night RAW äußert unvorteilhaft dargestellt - nicht zufällig: Dash und Dawson haben eine Vertragsverlängerung ausgeschlagen.

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Am WrestleMania-Wochenende träumten sie im Gespräch mit SPORT1 von einer "Tag-Team-Revolution" bei WWE, an diesem Montag war die Revolution weit weg für Dash Wilder und Scott Dawson.

Bei der aktuellen Ausgabe der TV-Show Monday Night RAW waren The Revival Teil eines Segments, das darauf angelegt war, sie vor dem Publikum lächerlich zu machen. Nicht zufällig, wie sich im Nachhinein herausstellte: Übereinstimmenden US-Medienberichten haben die beiden ein millionenschweres Angebot abgelehnt, ihre im kommenden Jahr auslaufenden Verträge zu verlängern. Sie hätten abgelehnt.

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Ihre Darstellung bei RAW war anscheinend die Quittung: Sie wurden von den Usos (die ihrerseits ihre auslaufenden Verträge langfristig verlängert haben), dabei "ertappt", wie Wilder Dawson hinter den Kulissen den Rücken rasierte, während beide nur mit einem Handtuch bekleidet waren. Grundschüler-Humor, wenn man es höflich umschreiben möchte.

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Im Moment ist nicht abzusehen, ob Dash und Dawson mit WWE noch zusammenkommen. Was den Spekulationen, dass sie am Ende beim neuen Rivalen AEW landen, neue Nahrung gibt.

The Revival sollen 5-Millionen-Vertrag abgelehnt haben

Hintergrund: Schon im Januar sollen The Revival um ihre Entlassung gebeten haben, aus Frust über ihren Status bei WWE. Die Promotion soll die Situation damals befriedet haben, es folgte eine Tag-Team-Titelregentschaft der beiden, die allgemein als Versuch gedeutet wurde, die Jobzufriedenheit des hoch talentierten Duo wieder zu verbessern.

Auf SPORT1-Nachfrage tänzelten Dash und Dawson Anfang April kunstvoll um die Frage herum, was an dieser Geschichte dran war. Vielleicht alles, vielleicht nichts, sollen die Fans nur rätseln, so der Tenor.

Inzwischen ist der Titelrun beendet und das Vertragsthema wieder hochgekocht. Am Montag berichtete zuerst das Portal Fightful, dass Dash und Dawson einen Fünf-Jahres-Vertrag angeboten bekommen hätten, das versprochene Jahresgehalt: 500.000 Dollar pro Person, insgesamt also 5 Millionen Dollar Garantiegehalt für beide (in einem anderen Bericht wird die Summe mit 550.000 angegeben).

WWE vor mehreren ungelösten Fragen

Wilder und Dawson hätten die Offerte ausgeschlagen, heißt es. Generell seien sie im Moment nicht bereit, sich weiter an WWE zu binden und würden wohl noch eine Weile ihre Lage und Perspektive sondieren.

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Dem Wrestling Observer zufolge steht das für Dash und Dawson demütigende RAW-Segment im direkten Zusammenhang mit den erfolglosen Vertragsverhandlungen.

Als Denkzettel der Chefetage um Ligaboss Vince McMahon? Oder gar als Zeichen, dass sie The Revival aufgegeben hat und ihnen deshalb nur noch schaden will, bevor sie gehen? Die Zeit wird's zeigen.

WWE hat nach dem Abgang des früheren Champions Dean Ambrose vergangene Woche noch einige ungelöste Vertragsfragen auf dem Tisch: Luke Harper hat um seine Entlassung gebeten, Sasha Banks angeblich ebenso. Luke Gallows und Karl Anderson haben eine Verlängerung ihrer im Herbst auslaufenden Deals bislang abgelehnt.