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München - WWE verkündet einen "internationalen" Superstar Shake-up nach WrestleMania. Die Tauschbörse wird diesmal größere Ausmaße annehmen - aus mehreren Gründen.

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Die neue Konkurrenzliga AEW nimmt immer mehr Gestalt an - und wohl nicht zufällig verkündet der Marktführer WWE parallel dazu auch eine größere Neuigkeit.

In derselben Nacht, in der AEW die Verpflichtung von Kenny Omega und diverse weitere Deals bekannt gab, teilte WWE den Termin seines nächsten Drafts mit.

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Der Superstar Shake-up, wie er offiziell heißt, findet am 15. und 16. April in Montreal statt, bei den TV-Shows RAW und SmackDown in der zweiten Woche nach WrestleMania 35. Er wird angekündigt als "erster internationaler Superstar Shake-up".

Transferiert WWE auch einen Deutschen?

Beim Draft wechselten in den vergangenen Jahren die Stars von RAW und SmackDown hin und her, zudem wurden auch Beförderungen aus dem NXT-Kader verkündet. Das Adjektiv "international" dürfte darauf hindeuten, dass diesmal auch Wrestler aus dem neuen England-Kader NXT UK "getradet" werden. Denkbar ist auch, dass WWE ihren repräsentativen Verpflichtungen aus den Wachstumsmärkten in Asien einen prominenteren Platz im Kader einräumen wird.

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Aus dem UK-Kader wären hervorstechende Talente wie die Champions Pete Dunne und Toni Storm oder das Tag Team Moustache Mountain (Tyler Bate und Trent Seven) definitiv für größere Aufgaben bereit.

Umgekehrt könnte auch der eine oder andere Hauptkader-Wrestler mit europäischem Hintergrund zu NXT UK verschoben werden. Der Deutsche Alexander Wolfe wäre da ein naheliegender Kandidat: Erst kürzlich beklagten er und sein nordirischer Partner Killian Dain öffentlich, dass sie bei SmackDown kaum eingesetzt werden.

Eher noch nicht in den Hauptkader vorrücken dürfte Wolfes Landsmann Marcel Barthel, der mit seinem Südtiroler Partner Fabian Aichner erst noch dabei ist, sich bei NXT UK zu etablieren. Der Österreicher WALTER will erklärtermaßen in Europa bleiben.

SmackDown dürfte gestärkt werden

Es gilt als sicher, dass im Shake-up diesmal größere Namen die Seiten wechseln als im vergangenen Jahr, in dem WWE eher ihre 1b-Stars tauschte - nicht nur, weil die Liga erneut darauf bedacht sein wird, für mehr Gesprächsstoff zu sorgen als der neue Mitbewerber.

Mehr als in den vergangenen Jahren dürfte WWE diesmal auch darauf achten, SmackDown mit Star-Power zu verstärken: Die Show wechselt im Herbst zum reichweitenstärkeren Sender Fox Network und wird dort auf dem neuen, alten Freitagssendeplatz unter erhöhtem Quotendruck stehen.

Man darf gespannt sein, ob die Promotion sich trauen wird, diesmal auch ein Kaliber wie Universal Champion Brock Lesnar wechseln zu lassen.