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München - Die Wrestling-Welt trauert um einen ihrer besten "Big Men": Leon White alias Vader ist tot. Er starb an einer Lungenentzündung, litt lange unter Herzproblemen.

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Tod einer Wrestling-Legende: Leon White alias - besser bekannt als (Big Van) Vader - ist im Alter von 63 Jahren verstorben. Sein Sohn ließ dies über Twitter verlauten.

Er schreibt, dass der Grund für das Ableben seines Vaters eine schwere Lungenentzündung gewesen sei. Von dieser habe er vor etwa einem Monat erfahren. Medizinische Fortschritte hätten nichts geholfen, sein Herz habe aufgegeben.

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Vader glänzte auch in Deutschland

Jenes Herz war es, das White schon länger Probleme bereitet hatte. Im November 2016 verkündete er, dass er wegen eines Herzfehlers nur noch zwei Jahre zu leben habe. Durch Wrestling und Football sei er gesundheitlich angeschlagen.

White spielte als Offensive Lineman für die L.A. Rams in der NFL und stand 1980 im Super Bowl, musste seine Karriere aber verletzungsbedingt früh beenden. Im Jahr 1985 sattelte er aufs Wrestling und war sehr erfolgreich in den USA und Japan. Er war berühmt für seine Härte, sein Charisma und seine für sein Gewicht enorm große Beweglichkeit und Athletik: Er schlug trotz seiner Masse - er wurde als 200 kg schwer angekündigt - sogar Rückwärtssaltos vom Seil (Vadersault).

Er trug dreimal den World-Heavyweight-Titel in der WCW und war zwischen 1996 und 1998 auch bei WWE aktiv. In der damaligen WWF wurde er allerdings eher unter seinen Möglichkeiten eingesetzt. Hoch anerkannt war er vor allem auch für seine Auftritte bei AJPW und NJPW in Japan.

Auch in Deutschland war White eine Größe: Zwischen 1986 und 1991 war er als "Bull Power" eine der größten Attraktionen der populären Catch Wrestling Association (CWA) des 2017 verstorbenen Otto Wanz.