Hulk Hogan wurde im Jahr 2015 von der Wrestling-Liga WWE gefeuert
Hulk Hogan wurde im Jahr 2015 von der Wrestling-Liga WWE gefeuert © Getty Images

München - Drei Jahre nach der Rassismus-Affäre kamen Gerüchte um ein Comeback von Hulk Hogan bei WWE auf. Kurz vor WrestleMania 34 bezieht die Liga nun Stellung.

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Bald drei Jahre ist es her, dass die Wrestling-Liga WWE ihre größte Legende wegen eines Rassismus-Skandals feuerte.

Nun widerspricht die Promotion den lauter werdenden Gerüchten, dass Hulk Hogan vor einem Comeback steht.

Eine Woche vor ihrer Mega-Show WrestleMania 34 stellt WWE klar, dass Hogan entgegen anders lautender Gerüchte nicht dabei sein wird - und auch nicht vor einer Widereinstellung steht.

WWE: Hulk Hogan kommt nicht zurück

Hogan ist am Freitagabend zu Gast bei der Premieren-Party für eine große TV-Dokumentation über WWE-Legende Andre The Giant, einem großen Rivalen des Hulksters in den Achtzigern.

Es ist das erste Mal seit seiner Rassismus-Affäre, dass Hogan wieder quasi-offiziell mit WWE in Berührung kommt.

Es dürfte der Anlass dafür sein, dass WWE nun die Verhältnisse klärt.

"Hulk Hogan ist ein wichtiger Teil der Geschichte von Andre The Giant", stellt die Promotion in einem Statement fest: "Sein Erscheinen bei der HBO-Premiere der Dokumentation und seine Pläne, anderen zu helfen, aus seinen Fehlern zu lernen, heißen aber nicht, dass WWE ihn wieder einstellt. Hogan wird bei keiner anstehenden WWE-Veranstaltung dabei sein."

Hogan will "aus seinen Fehlern lernen"

Im Jahr 2015 war im Zuge eines Gerichtsprozess eine Videoaufnahme publik geworden, in der Hogan den Freundeskreis seiner Tochter Brooke rassistisch beleidigte. WWE kappte danach alle Verbindungen zu dem 64-Jährigen, löschte sogar sein Online-Profil in der Hall of Fame der Liga.

Vor kurzem hatte WWE noch Gespräche mit Hogan bestätigt. Es sei darum gegangen, "wie er anderen helfen kann, aus seinen Fehlern zu lernen".

Dies wurde als Zeichen einer Wiederannäherung interpretiert. Nun allerdings folgte die erneute öffentliche Distanzierung.

Wie der Wrestling Observer berichtet, ist Hogan von HBO zu der Premieren-Party eingeladen worden, nicht von WWE.