Paige feierte soeben ihr WWE-Comeback nach 16 Monaten Pause
Paige feierte soeben ihr WWE-Comeback nach 16 Monaten Pause © instagram.com/realpaigewwe

München - Sie dachte an Selbstmord und hungerte sich krank: WWE-Star Paige stürzte als Folge der intimen Veröffentlichungen in eine dramatische Lebenskrise.

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Sie litt an Haarausfall, sie hungerte, sie dachte an Selbstmord.

Die ungewollte Veröffentlichung intimer Fotos und Videos hat WWE-Star Paige in eine existenzielle Krise gestürzt - nun legt der Wrestling-Star einen dramatischen Leidensbericht vor.

Paige: "Nicht gegessen, nicht geschlafen"

Die 25 Jahre alte Britin (bürgerlich: Saraya-Jade Bevis), die vor kurzem ihr Comeback gefeiert hat, hat in einem Podcast erstmals detailliert darüber gesprochen, welche Folgen der Sex-Hack im März für sie hatte.

"Als es rauskam, habe ich mich für mehrere Monate in meinem Haus barrikadiert", verriet die Showkämpferin im Gespräch mit der früheren Ringsprecherin Lilian Garcia: "Ich war so traurig, dass ich an einem bestimmten Punkt an Selbstmord dachte."

Nicht nur der Skandal selbst, auch die Reaktionen darauf - Paige sprach von massivem "Cyber-Bullying" im Netz - nahm sie schwer mit: "Ich habe nicht gegessen, ich habe nicht geschlafen, ich habe all meine Haare verloren. Ich trage Extensions, weil ich aufgrund des Stresses praktisch all meine Haare verloren habe."

Auch die Appetitlosigkeit hätte Folgen gehabt: "Ich bin so dünn geworden, dass ich vor Erschöpfung zusammenbrach und in ein Krankenhaus in England kam. Sie haben mir gesagt, dass ich eine Art stressbedingte Magersucht bekommen hätte."

WWE half durch die Krise

Paige war im vergangenen Monat nach 16 Monaten Pause in den Ring zurückgekehrt und führt nun die Gruppierung "Absolution" an. Neben dem Sex-Leak waren auch eine Nackenverletzung und zwei Dopingsperren Grund für die lange Abwesenheit.

Entgegen ihrer früheren Angaben bestätigte Paige in dem Podcast nun auch, dass für die zweite Sperre eine illegale Droge verantwortlich war, keine Selbstmedikation wegen ihrer Verletzung, wie sie zuvor behauptet hatte.

Sie hätte damals aus Scham falsche Angaben gemacht - und nicht damit gerechnet, dass WWE diesen Angaben öffentlich widersprechen würde.

Der Streit mit ihrem Arbeitgeber scheint nun ausgestanden, Paige strich heraus, dass die Liga ihr durch ihre Krise geholfen hätte, ein Mitarbeiter sei faktisch für sie abgestellt worden und wäre täglich mit ihr in Kontakt gewesen, um das Drama zu bewältigen.

"Das ist doch der Pornostar"

Die Folgen des Sex-Leaks würde sie trotzdem bis heute spüren: "Gestern war ich aus, habe eine Bloody Mary mit einer Freundin getrunken. Plötzlich kam ein Typ an und sagte zu ihr: 'Das ist doch der Pornostar.' Ich habe auf der Toilette geweint. Ich tue mich schwer damit, mich Leuten anzuvertrauen und das ist der Grund."

Von Wrestler-Kollege Alberto El Patron, mit dem sie bis vor kurzem eine turbulente Beziehung hatte, hat sich Paige inzwischen getrennt.

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