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Wars das jetzt wirklich? Conor McGregor kehrt dem Kampfsport einmal mehr den Rücken. Meint er es ernst, verliert die UFC ihren wohl größten Star.

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Conor McGregor hat seinen Rücktritt aus dem Kampfsport erklärt - mal wieder. 

Auf Twitter schrieb der ehemalige UFC-Champion: "Hey Leute, ich habe entschieden, mich vom Kämpfen zu verabschieden. Danke für all die unglaublichen Erinnerungen! Was für ein Ritt!" 

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Der 31-Jährige postete dazu ein Bild von sich und seiner Mutter Margaret. "Such dir das Haus deiner Träume aus Mags, ich liebe dich. Was auch immer du willst, du kriegst es", erklärte der irische MMA-Fighter weiter. 

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UFC-Boss White reagiert mit Verständnis

UFC-Präsident Dana White äußerte sich verständnisvoll. Zwar betonte er, dass viele Leute wegen der Corona-Situation "emotional, wütend und verwirrt" sind, dennoch akzeptierte er McGregors Entschluss: "Niemand zwingt irgendjemanden zu kämpfen. Und wenn sich Conor McGregor danach fühlt, zurückzutreten, (...), dann sollte man das tun."

Erst im Januar hatte "The Notorious" sein Comeback gegeben und im Weltergewicht Donald Cerrone ausgeschaltet. Seitdem muss der frühere Champion - auch wegen der Coronakrise - jedoch auf einen Kampf warten. UFC-Präsident Dana White hatte McGregor zuletzt geraten, auf eine Titel-Chance zu warten. 

Aller guten Dinge sind drei?

Diese werde sich voraussichtlich jedoch nicht vor September ergeben, denn erst dann treffen die Top-Stars Khabib Nurmagomedov und Justin Gaethje frühestens aufeinander. Gegen Khabib hatte McGregor 2018 verloren, seitdem hofft er auf einen Rückkampf, dem allerdings auch Khabibs real erscheinender Hass auf McGregor im Weg steht.

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Nun also der Rücktritt, der allerdings unter Vorbehalt zu betrachten ist. Denn der berühmt-berüchtigte Ire ist per Twitter-Botschaft bereits zweimal zurückgetreten.

Die "Premiere" gab es im März 2016 nach einer Niederlage gegen Nate Diaz, 2019 zog er sich einige Zeit nach der Pleite gegen Khabib und der anschließenden Massenschlägerei ebenfalls offiziell aus dem Sport zurück - obwohl er erst im Jahr zuvor einen Deal über acht Kämpfe mit der UFC abgeschlossen hatte. In die Zwischenzeit fiel der lukrative Boxkampf mit Floyd Mayweather 2017.

McGregors vermeintliche Rücktritte wurden als Verhandlungstaktik gedeutet, um bessere Deals für seine darauffolgenden Kämpfe zu erzielen.

Ob auch der dritte Rücktritt nur Teil der Show ist, wird sich zeigen. Sollte er tatsächlich nicht mehr kämpfen, würde die UFC ihren wohl bekanntesten Star verlieren.