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München - Herausforderer Tyson Fury sorgt mit pfundigen Aufnahmen für Aufsehen. Box-Weltmeister Anthony Joshua will sich vor dem Mega-Fight davon aber nicht irritieren lassen.

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Hinter den Kulissen wird mit Nachdruck gewerkelt, der Mega-Fight zwischen Box-Superstar Anthony Joshua und Tyson Fury scheint in greifbare Nähe zu rücken:

Im Sommer soll der von Fans und Machern langersehnte Kampf der beiden Schwergewichtler endlich über die Bühne gehen - mächtig Kasse-Machen für die Protagonisten inklusive.

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Vor dem ersten Ring-Gong sprich Joshuas Promoter Eddie Hearn sogar schon von zwei Kämpfen, die es geben soll. Im ersten Fight (womöglich Juni/Juli), der Corona-bedingt außerhalb von Großbritannien steigen könnte, soll die Kampfbörse jeweils zu gleichen Teilen aufgeschlüsselt werden.

Im folgenden Duell soll der Sieger des ersten Kampfes dann 60 und der Verlierer 40 Prozent bekommen.

Tyson Fury vor Mega-Fight gegen Anthony Joshua

So weit, so lukrativ: Doch Fury erweckt zumindest optisch den Eindruck, als interessiere ihn das aktuell noch wenig.

Hintergrund: In den sozialen Medien hatte der 32-Jährige kürzlich ein Video gepostet, das ihn beim Schwimmen in der eiskalten Morecambe Bay im Nordwesten Englands zeigt - und das im recht übergewichtigen als denn trainierten Zustand.

Bei einigen Fans löste das Video Bedenken über die körperliche Verfassung des WBC-Champions aus. Auch Hearn gab zu, über Furys Gewicht erschrocken gewesen zu sein, nachdem er das Video gesehen hatte.

"Ich sagte neulich zu AJ (Anthony Joshua, Anm. d. Red.): 'Hast du Fury gesehen, wie er ins Meer gesprungen ist? Er sah aus wie ich!'", so der Promoter über den herausfordernden WBC-Champion.

Joshua geht dennoch davon aus, dass "wir den besten Fury sehen werden". 

Fury präsentiert sich mit Übergewicht

Bloß nicht einlullen und blenden lasen: Der Schwergewichtsweltmeister machte denn auch gegenüber Hearn deutlich: "Mir ist es egal, ob er jetzt ein bisschen mehr Gewicht hat, ich trainiere für den besten Tyson Fury aller Zeiten."

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Dass sein Schützling seit dessen letztem Kampf gegen Kubrat Pulev im Dezember, in denen er sich die Titel der Verbände WBA, IBF, WBO und IBO zurückholte, die Herausforderung gegen Fury keineswegs auf die leichte Schulter nimmt, kommentierte Hearn so: "Das ist beeindruckend. AJ will nicht aufhören zu trainieren."

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Der Promoter verriet zudem: "Ich habe sogar zu ihm gesagt: 'Wie wäre es mit ein bisschen warmem Wetter? Willst du dich nicht ein bisschen entspannen? Du willst doch nicht übertrainieren.' Er sagte: 'Nein, mir geht's gut in Finchley (Stadtteil von London, Anm. d. Red.)' Er macht Sparring, er trainiert, er bereitet sich auf den Kampf seines Lebens vor."

Wie es Fury eben auf seine Weise ebenso macht. Es ist nicht das erste Mal, dass der Engländer mit etwas zu viel auf den Rippen daherkommt, um dann doch rechtzeitig in Form zu kommen.