Deontay Wilder (l.) und Tyson Fury gerieten auf der Pressekonferenz aneinander
Deontay Wilder (l.) und Tyson Fury gerieten auf der Pressekonferenz aneinander © Getty Images
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Deontay Wilder und Tyson Fury verlieren auf der finalen Pressekonferenz mehrfach die Fassung. Raus kommen Schubsereien und Wortgefechte unter der Gürtellinie.

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Deontay Wilder und Tyson Fury haben sich auf der finalen Pressekonferenz vor ihrem Rückkampf in der Nacht von Samstag auf Sonntag heftige Wortgefechte geliefert.

Direkt zu Beginn der Pressekonferenz kam es beim obligatorischen Face-off zu Schubsern und verbalen Schlagabtauschen zwischen Fury und Wilder, der in der MGM Grand Garden Arena in Las Vegas seinen WBC-Titel gegen Fury zu verteidigen versucht.

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"Du großer Penner. Du wirst ausgeknockt", sagte Fury in Richtung Wilder, woraufhin dieser konterte: "Du weißt nicht einmal, wie du aufgestanden bist."

Anschließend kam es zu weiteren unschönen Beleidigungen und Fury sang sogar den Song Tubthumping von Chumbawamba: "I get knocked down, but I get up again, you ain't never gonna keep me down."

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Wilder geht unter die Gürtellinie 

Wilder ging auch schon einmal unter die Gürtellinie und machte sich über Furys Depressionen und Selbstmordgedanken lustig.

"Vergiss niemals, dass du mit Kokain beschäftigt warst, als ich dich gefunden habe. Du hast darüber nachgedacht, dich umzubringen", sagte Wilder.

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Der US-Amerikaner war sauer, weil Fury behauptet hatte, dass er das gestiegene Interesse ihm zu verdanken habe.

"Er sollte das nicht sagen. Wenn er es tut, hau ich ihn", schimpfte Wilder und fuhr in Richtung Fury fort: "Ich habe dich zum Big-Time-Boxen gebracht. Ich habe Essen auf den Tisch für deine Familie gebracht und tue es nun ein zweites Mal."

Fury: Bin der Mann, der Klitschko schlug

Für Wilder ist sowieso klar, dass er derjenige ist, der die Tickets und Abos verkauft: "Sie kommen, um mich zu sehen."

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Fury schlug zurück: "Ich bin der Mann, der Wladimir Klitschko geschlagen hat. Ich habe dir deinen größten Zahltag beschert. Du bist ein Penner - nicht einmal in deinem Land kennen dich die Leute."

Das einzige Thema, bei dem sich die beiden Streithähne halbwegs einig waren, war die gute Auswahl von Ringrichter Kenny Bayless und weiteren Offiziellen, wobei Fury anfügte: "Ich werde nicht riskieren, es wieder in die Hände der Richter zu legen."

Am Sonntag um 3 Uhr müssen dann beide Boxer zeigen, wer von ihnen mehr kann, als nur dumme Sprüche zu klopfen.