Tyson Fury und Ben Davison sind nun kein Team mehr
Tyson Fury und Ben Davison sind nun kein Team mehr © Getty Images
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Tyson Fury und Ben Davison gehen getrennte Wege. Gut zwei Monate vor dem WM-Kampf gegen Deontay Wilder gibt Fury aber umgehend einen neuen Coach bekannt.

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Der ehemalige Box-Weltmeister Tyson Fury hat sich gut zwei Monate vor dem WM-Kampf gegen WBC-Champion Deontay Wilder (USA) von seinem Trainer Ben Davison getrennt.

Davison gab dies am Sonntag auf Twitter bekannt. "Tyson und ich mussten Entscheidungen über unsere Karrieren treffen, diese mündeten im Ende unseres Arbeitsverhältnisses", schrieb der Coach und meinte weiter: "Wir bleiben dennoch Freunde, und er wird diesen Penner zerstören."

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Sein Ex-Schützling Fury will sich am 22. Februar voraussichtlich in Las Vegas im Rematch gegen Wilder den Gürtel des World Boxing Councils (WBC) holen. Das erste Aufeinandertreffen am 1. Dezember 2018 hatte in Los Angeles mit einem Remis geendet.

Hill übernimmt für Davison

Als neuen Coach gab Fury noch am Abend auf einem gemeinsamen Foto in den Sozialen Medien Javan Hill bekannt, den Neffen seines ehemaligen Trainers Emmanuel Steward.

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Der erst 26 Jahre alte Coach Davison galt als Schlüsselfigur hinter dem Comeback des zuvor völlig außer Form geratenen und von Depressionen geplagten Fury. Zuletzt aber war er in die Kritik geraten, nachdem Fury beim glanzlosen Punktsieg gegen den schwedischen Außenseiter Otto Wallin nicht überzeugte. Unter anderem rechnete Furys Vater öffentlich mit Davison ab und riet dem Sohn zur Trennung.

Sieger gegen Joshua?

Dem Sieger des Fury-Wilder-Fights im Februar winkt noch im Jahr 2020 ein Vereinigungskampf gegen den Engländer Anthony Joshua, der sich am 7. Dezember im Rückkampf gegen den US-Amerikaner Andy Ruiz jr. die WM-Titel der großen Weltverbände WBA, IBF und WBO zurückgeholt hatte.

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Am 31. Oktober gab Fury erstmals ein Wrestling-Gastspiel bei WWE. In der saudi-arabischen Hauptstadt Riad gewann er seinen Kampf gegen den US-Amerikaner Braun Strowman und lieferte dabei die erwartet spektakuläre Show ab. Der Lohn für die acht Minuten war laut Medienberichten eine Prämie von 13,9 Millionen Euro.