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Deontay Wilder vergirff sich vor dem WBC-Titelkampf gegen Dominic Breazeale gehörig im Ton © Getty Images
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Mit verstörenden Aussagen irritiert Boxweltmeister Deontay Wilder vor dem WBC-Titelkampf gegen Dominic Breazeale und erntet Kritik.

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Boxweltmeister Deontay Wilder hat kurz vor dem WBC-Titelkampf gegen Dominic Breazeale erneut mit vermeintlichen Mordfantasien irritiert.

"Breazeales Leben steht in diesem Kampf auf dem Spiel, ich meine das wirklich so", sagte der Schwergewichtler mit Blick auf den Fight am Samstag in New York: "Ich versuche immer noch, eine Leiche in meinen Kampfrekord zu kriegen."

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Eben jenen Wunsch hatte der Amerikaner auch in der Vergangenheit schon geäußert und sich Ärger mit dem World Boxing Council eingehandelt.

Nun verteidigte der 33-Jährige seine Aussagen mit Blick auf den Breazeale-Kampf.

Abnormale Fantasien

"Wir mögen uns nicht. Das hier ist der einzige Sport, in dem du einen Mann töten kannst und noch dafür bezahlt wirst", sagte Wilder: "Es ist legal. Warum sollte ich von meinem Recht also nicht Gebrauch machen?"

Sein Gegner habe es so gewollt, "ich bin nicht zu ihm gekommen, er kommt zu mir. Wenn es passiert, dann passiert es. Das ist ein brutaler Sport."

Promoter Eddie Hearn, der unter anderem die Geschäfte des englischen Weltmeisters Anthony Joshua regelt, hatte Wilders wiederholte Einlassungen zu diesem Thema zuletzt bereits als schädlich für den Sport bezeichnet.

Hearn: Für den Rest des Lebens bereuen

"Es wäre hilfreich, wenn diese Kämpfer als Vorbilder auftreten", sagte Hearn: "Aber er gibt eben den Bad Guy, er will auf diese Weise eine Spannung um seine Kämpfe aufbauen. Wenn wirklich mal etwas passiert im Ring, und du hast vorher so etwas gesagt - dann bereust du es wahrscheinlich für den Rest deines Lebens."

Wilders Fight gegen Breazeale war erst nach gescheiterten Verhandlungen mit dem Management des Ex-Champions Tyson Fury zustande gekommen.

Wilder peilt nach dem umstrittenen Unentschieden gegen den Briten im vergangenen Dezember eine Revanche an.

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