Am Samstag steigt Vincent Feigenbutz wieder in den Boxring. Auch aufgrund des 23-Jährigen prophezeit Ulli Wegner dem deutschen Boxen eine rosige Zukunft.

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Elf Kämpfe bekommen die Zuschauer in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle am Samstag (ab 20 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) zu sehen.

"Wenn ich sehe, was allein am Samstag in den Ring steigt, muss man keine Bange um das deutsche Boxen oder das Profiboxen in Deutschland haben", lobte ein - angesichts der starkbesetzten Fightcard - zufriedener Kult-Trainer Ulli Wegner das Programm. "Wir haben soviel Potential wie schon lange nicht mehr."

Auch Promoter Wilfried Sauerland teilte auf der offiziellen Pressekonferenz die Meinung seines Trainers. "Wir haben wirklich starke Duelle. Insbesondere in den Kämpfen von Feigenbutz und Yildirim steckt viel Brisanz", erklärte er.

Feigenbutz feiert Rückkehr in den Ring

Für Vincent Feigenbutz steht dabei der erste Kampf nach fast siebenmonatiger Abstinenz auf dem Zettel. Die Vorbereitung hätte dabei jedoch kaum schlechter laufen können. Zunächst sagte Toni Kraft das Duell mit dem Intercontinental-Champion der IBF aufgrund einer Ellbogenverletzung ab. Für ihn sollte Ronny Mittag einspringen, der wegen Grippe aber ebenfalls passen musste.

SPORT1 zeigt dieses Jahr 20 Kampfabende live im Free-TV, unter anderem mit Arthur Abraham, Tyron Zeuge und Vincent Feigenbutz

Daher sprang Yusuf Kanguel kurzfristig ein und bekommt somit die Möglichkeit, um den Intercontinental-Titel der GBU zu kämpfen. "Ich musste mich zwar auf verschiedene Gegner einstellen, aber diesen Kampf muss ich dennoch klar gewinnen. Ich freue mich einfach, dass ich wieder boxen kann", erklärte Feigenbutz auf der Pressekonferenz.

Sein Manager Rainer Gottwald ergänzte: "Vincent muss siegen - das ist klar. Wir wollen schnellstmöglich einen WM-Kampf."

Yildirim drängt auf WM-Fight

Ein weiteres Highlight stellt der Kampf zwischen Avni Yildirim und Oldie Lolenga Mock dar. Um einen Titel wird es dabei zwar nicht gehen, jedoch winkt dem Sieger des Kampfes ein Duell mit WBC-Weltmeister David Benavidez.

Dementsprechend motiviert geht der gebürtige Türke in das Duell mit dem 46-Jährigen Dänen und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. "Ich will Weltmeister werden. Die Zeit ist gekommen. Gegen Mock werde ich alles geben und siegen", kündigte er an.